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Game-Review: Burnout Paradise (PS3)

Können die Entwickler mit dem 7. Ableger der Burnout-Reihe neue spielerische Akzente setzen und zugleich ein gutes Game liefern?


Burnout Paradise (c) Criterion/Electronic Arts / Zum Vergrößern auf das Bild klickenDie wohl gewagteste Neuerung ist das rund 30 km² umfassende, frei befahrbare Areal von Paradise City. Die anfängliche Skepsis weicht schnell der Begeisterung ob der neu gewonnenen spielerischen Freiheit. Und dann gibt es neben den klassischen Rennfahrten noch einige neuartige Spielmodi, die sofort ins Auge stechen.

Burnout Paradise (c) Criterion/Electronic Arts / Zum Vergrößern auf das Bild klickenBeim Showtime-Modus wird der eigene Wagen zur mobilen Abbruchbirne, die so viele Fahrzeuge wie möglich, auf spektakuläre Art und Weise, schrottplatzreif machen soll. Insgesamt wurden nicht weniger als 120 „Burnout-Missions“ ins Spiel integriert, dabei können 75 Boliden freigespielt werden.

Burnout Paradise (c) Criterion/Electronic Arts / Zum Vergrößern auf das Bild klickenDie Gestaltung der Stadt besticht durch Detail- und Abwechslungsreichtum gleichermaßen; in Hinblick auf das Streckendesign und angesichts der unzähligen Abkürzungen merkt man, dass die Entwickler viel Gehirnschmalz investiert haben. Die einschneidenste Veränderung in Hinblick auf die Rennen ist deren Einzigartigkeit, d.h. es nun nicht mehr möglich jedes Rennevent beliebig zu wiederholen. Verloren ist verloren, ein Neustart unmöglich. Die Steuerung ist sehr präzise, und dürfte auch für Burnout-Frischlinge mit ein wenig Übung machbar sein. Hingegen könnten genau diese zunächst von der Optionsvielfalt des Games überfordert sein.

Burnout Paradise (c) Criterion/Electronic Arts / Zum Vergrößern auf das Bild klickenDer Online-Modus begeistert durch 350 Online-Herausfordungen und einigen erfrischende Ideen (z.B. die Einbeziehung der PS3-Kamera, die Fotos von geschlagenen Online-Mitspielern macht). Die Grafik ist auf der Höhe der Zeit und besticht durch eindrucksvoll inszenierte Unfälle, die Physik wirkt dabei sehr realistisch. Der Soundtrack bietet größtenteils akzeptable Kost, sieht man vom schnell nervenden DJ ab. Schattenseiten gibt es kaum: Eine Neustartfunktion nach verlorenen Herausforderungen wäre wünschenswert gewesen.

Fazit: Burnout Paradise bietet spielerische Freiheit pur, ist grafisch exzellent und bietet einige erfrischende Neuerungen.

 

                                                                                                                       ###Karl Stingeder###

Grafik: 9/10Burnout Paradise (c) Criterion/Electronic Arts / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Sound: 8/10
Steuerung: 8/10
Spielspaß: 9/10
Gesamt: 9/10



Entwickler: Criterion
Publisher: Electronic Arts




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