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Game-Review: CSI - Tödliche Absichten (PC, Wii; getestet auf Wii)

Auch im zweiten Teil der Serie geht es wieder nur um eines: "Who are you?"

csi_cover (c) Ubisoft / Zum Vergrößern auf das Bild klickenDas Spielprinzip ist gleich wie im ersten Teil: als neues Mitglied des CSI-Teams muss die Feuertaufe bestanden werden. Und das gleich mit Vollgas, denn sage und schreibe 5 Fälle bekommen die Spieler in der Haut des CSI-Greenhorns vor den Latz geknallt. Unter anderem gilt es die Todesfälle eines gewalttätigen Feuerspuckers, einer vermeintlichen Braut und einer drogen¬abhängigen Showgröße aufzuklären. Hierfür werden in Rund 10 Stunden Spielzeit Tatorte durchsucht, Verdächtige befragt und Beweise analysiert. Alles bereits da gewesen?


csi_1 (c) Ubisoft / Zum Vergrößern auf das Bild klickenErfreulicherweise gibt es einige Verbesserungen im Vergleich zum Vorgängerspiel. So entfallen beispielsweise die lästigen Handschuhe und Tatortfotos werden automatisch gemacht. Des Weiteren ist es bei der Analyse der Beweise nicht mehr nötig, sämtliche Datenbanken per Hand zu durchforsten. Darüber hinaus wurden die Befragungen interessanter gestaltet. So gibt es bei neuen Erkenntnissen nicht mehr lediglich zusätzliche Befragungsmöglichkeiten, die zur Lösung des Falls beitragen; der Verdächtige gesteht nun auch wirklich nur dann, wenn die richtigen Beweise glaubhaft vorlegt werden. Selbiges gilt für Brass – er lädt Verdächtige nur noch dann zum Verhör vor, wenn ihm die entsprechenden Beweise vorliegen. Durch diese neue Heransgehensweise sind die Gespräche – im Vergleich zum ersten Teil – weitaus weniger vorhersehbar.


csi_2 (c) Ubisoft / Zum Vergrößern auf das Bild klickenBekanntlich hat ja jede Medaille zwei Seiten und so gibt es – trotz einiger wirklich sinnvoller Verbesserungen – auch einige Dinge, den Blick auf "CSI: Tödliche Absichten" trüben: Beispielsweise sind die Fingerabdrücke größtenteils nicht oder nur schwer auszumachen, was häufig zu einem ziellosen Herumklicken führt. Solange bis die richtige Stelle endlich gefunden ist und der Fingerabdruck abgenommen werden kann. Ärgerlich ist auch, dass in der Fortsetzung erneut die deutsche Synchronisation fehlt. Es gibt zwar deutsche Untertitel, diese werden aber häufig zu schnell ausgeblendet. Stress und Frust sind hier vorprogrammiert, da das Mitlesen zu einem Wettlauf gegen die Zeit wird. Erfreulich ist hingegen die aufpolierte Grafik: Texturen wirken schärfer aufgelöst und die Charaktere bewegen sich natürlicher als es beim Vorgänger der Fall war.


csi3 (c) Ubisoft / Zum Vergrößern auf das Bild klickenFazit: "CSI: Tödliche Absichten" macht auf jeden Fall vieles besser als der erste Teil. Die Befragungen sind interessanter und einige nervige Kleinigkeiten (wie z.B. das umständliche Anziehen der Handschuhe) wurden dankenswerterweise verabschiedet. Leider gibt es trotzdem einige Fehlgriffe, z.B. die nicht sichtbaren Fingerabdrücke. Unverständlich bleibt auch wieso die deutsche Synchronisation nicht realisiert wurde. Nichtsdestoweniger ist der Titel für CSI-Fans ein Pflichtkauf: Detektive und solchen die es werden wollen, können getrost zugreifen.

# # # Karl Stingeder # # #

Grafik: 7,5/10
Sound: 6/10
Steuerung: 8/10
Spielspaß: 8/10
Gesamt: 7,5/10

Entwickler/Publisher: Ubisoft





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