Der liebenswerte Farbklecks
de Blob macht sich erneut auf, um die Welt von Genosse Schwarz, seines Zeichens größter Verfechter der Monochromie, zu befreien. Obwohl dieser schon im ersten Teil besiegt wurde, kehrt er diesmal mit Unterstützung zurück, mit dem großen Ziel Prisma City ein für alle mal von Farbe zu befreien. Soetwas kann man sich natürlich nicht bieten lassen und kämpft mit vollen Farbeimern gegen die eintönigen Schergen von Genosse Schwarz.
In der Fortsetzung hat sich prinzipiell nicht viel
geändert. Wiederum rollt und springt man durch die einzelnen Abschnitte, nimmt Farbtöne auf und malt leere Flächen bunt an. Ein immer noch frisches Spielprinzip, dass ab der ersten bemalten Wand kindliche Freude im Spieler zu erwecken vermag. Die jeweiligen Areale sind mit viel Liebe gestaltet. So bekleckert man eine Urlaubsinsel oder eine Limonadenfabrik genauso wie die Innenstadt oder die Universität von Prisma City. Zu den Aufgaben von de Blob zählt es hauptsächlich diverse Farbrätsel zu lösen, die mit den Grundkenntnissen der Farblehre kein Problem darstellen.
Leider mangelt es dem
Spiel an sich etwas an Varietät, da meist sehr ähnliche Aufgaben zu bewältigen sind. Entdeckerherzen werden jedoch auf ihre Kosten kommen, denn die einzelnen Areale bieten viele Objekte zum Einsammeln und die schön gestaltete Welt lädt zu Erkundungstouren ein. Ein Anreiz, der die ohnehin schon großzügig bemessene Spielzeit von ca. 15 Stunden noch gehörig erhöhen dürfte. Sollte man unterwegs einmal die Übersicht oder das Ziel aus den Augen verlieren, steht der kleine fliegende Roboter Pinky gerne mit Rat und Tat zur Seite, oder man aktiviert einfach die Kompassfunktion. Als nettes Feature ist auch zu erwähnen, dass Pinky optional von einem zweiten Spieler unterstützend gespielt werden kann, ähnlich wie bei "Super Mario Galaxy".
Eine gelungene Neuerung und wohl auch Verbeugung an die eigene
Jump´n´Run-Zunft sind die hervorragenden, sidescrollenden Innenlevel mit klassischer 2D-Sicht. Im Allgemeinen macht de Blob stehts eine gute Figur, auch wenn man immer wieder mit einer bockigen Kamera zu kämpfen hat. Während man Prisma City wieder zu altem Glanz verhilft, trifft man auf viele nette Figuren und erlebt eine charmante, humorvolle Geschichte, die auch nicht davor zurückschreckt das Szenario mit Seitenhieben auf realle Geschehnisse anzureichern.
Als Spieler
des Vorgängers auf Nintendos Heimkonsole findet man sich schnell zurecht. Zusätzlich wurde diesmal auch den beiden Konkurrenzkonsolen aus dem Hause Sony und Microsoft eine Version spendiert, die mit aufpolierter Optik und netten Grafikfeatures punkten kann. Die Steuerung geht leicht von der Hand und ist gut umgesetzt. Kinderleicht rollt und hüpft man sich durch das Abenteuer. Auf Knopfdruck visiert man Gegner an und plättet sie auch gleich. Optional kommt auch Sony Move zum Einsatz. Für erfahrene Spieler keine Herausforderung, vor allem da der Schwierigkeitsgrad generell sehr einfach gehalten ist.
Ein echtes Highlight ist die musikalische Untermalung des Spiels.
Anfangs dringen melancholische, dumpfe Töne aus den Boxen, doch sobald die einzelnen Areale und Einwohner ihre Farbe zurückbekommen, wird die Musik zunehmend lebendiger. Dieses dynamische Reagieren der Musik auf die eigenen Taten steigert ungemein den Spielspaß und schon bald ist die ganze Welt am fröhlichen Jammen.
Fazit:
De Blob ist ein absolut liebenswerter Jump´n´Run-Held, der in seiner Fortsetzung wiederum ein charmantes Abenteuer erleben darf und der neben alteingesessenen Videospielfiguren definitiv eine Bereicherung ist. "De Blob 2" macht vieles Richtig und verdient einen Platz in unseren Konsolen, schon allein weil beim Spielen auch ein Stückchen unserer eigenen Welt bunter wird.
de Blob macht sich erneut auf, um die Welt von Genosse Schwarz, seines Zeichens größter Verfechter der Monochromie, zu befreien. Obwohl dieser schon im ersten Teil besiegt wurde, kehrt er diesmal mit Unterstützung zurück, mit dem großen Ziel Prisma City ein für alle mal von Farbe zu befreien. Soetwas kann man sich natürlich nicht bieten lassen und kämpft mit vollen Farbeimern gegen die eintönigen Schergen von Genosse Schwarz.In der Fortsetzung hat sich prinzipiell nicht viel
geändert. Wiederum rollt und springt man durch die einzelnen Abschnitte, nimmt Farbtöne auf und malt leere Flächen bunt an. Ein immer noch frisches Spielprinzip, dass ab der ersten bemalten Wand kindliche Freude im Spieler zu erwecken vermag. Die jeweiligen Areale sind mit viel Liebe gestaltet. So bekleckert man eine Urlaubsinsel oder eine Limonadenfabrik genauso wie die Innenstadt oder die Universität von Prisma City. Zu den Aufgaben von de Blob zählt es hauptsächlich diverse Farbrätsel zu lösen, die mit den Grundkenntnissen der Farblehre kein Problem darstellen. Leider mangelt es dem
Spiel an sich etwas an Varietät, da meist sehr ähnliche Aufgaben zu bewältigen sind. Entdeckerherzen werden jedoch auf ihre Kosten kommen, denn die einzelnen Areale bieten viele Objekte zum Einsammeln und die schön gestaltete Welt lädt zu Erkundungstouren ein. Ein Anreiz, der die ohnehin schon großzügig bemessene Spielzeit von ca. 15 Stunden noch gehörig erhöhen dürfte. Sollte man unterwegs einmal die Übersicht oder das Ziel aus den Augen verlieren, steht der kleine fliegende Roboter Pinky gerne mit Rat und Tat zur Seite, oder man aktiviert einfach die Kompassfunktion. Als nettes Feature ist auch zu erwähnen, dass Pinky optional von einem zweiten Spieler unterstützend gespielt werden kann, ähnlich wie bei "Super Mario Galaxy". Eine gelungene Neuerung und wohl auch Verbeugung an die eigene
Jump´n´Run-Zunft sind die hervorragenden, sidescrollenden Innenlevel mit klassischer 2D-Sicht. Im Allgemeinen macht de Blob stehts eine gute Figur, auch wenn man immer wieder mit einer bockigen Kamera zu kämpfen hat. Während man Prisma City wieder zu altem Glanz verhilft, trifft man auf viele nette Figuren und erlebt eine charmante, humorvolle Geschichte, die auch nicht davor zurückschreckt das Szenario mit Seitenhieben auf realle Geschehnisse anzureichern.Als Spieler
des Vorgängers auf Nintendos Heimkonsole findet man sich schnell zurecht. Zusätzlich wurde diesmal auch den beiden Konkurrenzkonsolen aus dem Hause Sony und Microsoft eine Version spendiert, die mit aufpolierter Optik und netten Grafikfeatures punkten kann. Die Steuerung geht leicht von der Hand und ist gut umgesetzt. Kinderleicht rollt und hüpft man sich durch das Abenteuer. Auf Knopfdruck visiert man Gegner an und plättet sie auch gleich. Optional kommt auch Sony Move zum Einsatz. Für erfahrene Spieler keine Herausforderung, vor allem da der Schwierigkeitsgrad generell sehr einfach gehalten ist.Ein echtes Highlight ist die musikalische Untermalung des Spiels.
Anfangs dringen melancholische, dumpfe Töne aus den Boxen, doch sobald die einzelnen Areale und Einwohner ihre Farbe zurückbekommen, wird die Musik zunehmend lebendiger. Dieses dynamische Reagieren der Musik auf die eigenen Taten steigert ungemein den Spielspaß und schon bald ist die ganze Welt am fröhlichen Jammen.Fazit:
De Blob ist ein absolut liebenswerter Jump´n´Run-Held, der in seiner Fortsetzung wiederum ein charmantes Abenteuer erleben darf und der neben alteingesessenen Videospielfiguren definitiv eine Bereicherung ist. "De Blob 2" macht vieles Richtig und verdient einen Platz in unseren Konsolen, schon allein weil beim Spielen auch ein Stückchen unserer eigenen Welt bunter wird.
# # # Andreas Himmetzberger # # #
Grafik: 7,5/10
Sound: 9,5/10
Steuerung: 8/10
Spielspaß: 8/10
Gesamt: 8,25
Entwickler: Blue Tongue
Publisher: THQ





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