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Game-Review: Dragon Age Journey – The Deep Roads

Im Zwergenreich von Orzammar darf der Spieler in diesem kostenlosen Browsergame auf Abenteuersuche gehen.
daj_charmenu (c) EA/BioWare / Zum Vergrößern auf das Bild klickenBioWare schickt den mutigen Abenteurer nach Orzammar, wo man in klassischer Rollenspiel-Manier Quests bestreiten und Monster vernichten muss. Dazu darf der Spieler sich vor Spielstart Rasse, Klasse und Herkunft aussuchen – wodurch auch die (nicht sehr umfangreiche) Story des Spiels festgelegt wird. Dann geht es schon ab ins Geschehen. Je nach Charakterwahl ändert sich die Hintergrundgeschichte der Hauptperson. Zum Beispiel bekommt man den Auftrag, den durch einen Onkel besudelten Namen seiner Familie wieder aus dem Dreck zu ziehen oder einfach dem König zu helfen, sein Reich zu verteidigen. Auf dem Weg zum Palast begegnen einem schon die ersten Gegner, die in rundenbasierten Kämpfen alá Final Fantasy bestritten werden.


Im Verlauf des Spiels kann der mutige Held drei computergesteuerte Mitstreiter finden, in den Kämpfen kann man die Charaktere einzeln steuern. Dadurch kann man seine Truppe recht gut auf die Klassen "Warrior", "Rouge" und "Mage" abstimmen. Während der Krieger in den Nahkampf geht, greift der Schurke aus dem Hinterhalt an. Der Zauberer unterstützt beide durch Fernangriffe und Schutzzauber. Klingt alles nicht besonders neu? Ist es auch nicht, das Prinzip ist altbekannt. Es geht daher auch recht leicht von der Hand, die Helden zu steuern und die Funktionsweise von Skillpoints zu durchschauen – Besonders originell ist die Sache wahrlich nicht.


daj_infight (c) EA/BioWare / Zum Vergrößern auf das Bild klickenIm Laufe des Spieles kann man bei diversen Händlern Waffen, Ausrüstung und Heiltränke kaufen und auch Amulette und Ringe mit besonderen Fähigkeiten erwerben. Natürlich kann der Held nicht alles auf einmal tragen, man sollte daher den Kampfstil seines Alter Ego gut aussuchen und entsprechende fördern. Dabei gibt es, ebenfalls nicht sehr überraschend, besondere Schilder die mehr Ausdauer oder Stärke bieten, Ringe die mehr Zauberkraft verleihen oder Gürtel die einem bei der Tarnung helfen.


Trifft man unterwegs auf eine Gegnergruppe, so wechselt das Spiel auf ein Spielfeld mit vorgegebenen Rastern, in denen der Reihe nach jeder beteiligte Kämpfer einmal agieren kann. Hat er seinen Treffer gelandet oder seinen Zauberspruch aufgesagt, so ist der nächste Spieler dran. Die Startreihenfolge ist dabei Zufall, in einem einzelnen Kampf bleibt sie aber immer gleich – was auch etwas taktischen Spielraum schafft. Hat man alle Gegner eliminiert, so wechselt das Spiel zurück auf die 2D-Levelansicht, in der man die Länder und Höhlen rund um Orzammar durchwandert. Nach vier Quests und ebenso vielen Stunden Spielzeit ist das erste Kapitel des Abenteuers auch schon wieder vorbei, mehr ist derzeit nicht spielbar.


daj_ingame (c) EA/BioWare / Zum Vergrößern auf das Bild klickenFazit: Der bleibende Eindruck des Titels ist eher gemischt. Einerseits ist Dragon Age Journeys ein nettes Rollenspiel mit einigem Tiefgang – und das zum Nulltarif. Andererseits bietet es so rein gar nichts, was es von seinen Genrekollegen abheben würde – kennt man eines dieser Spiele, kennt man sie alle – und vor allem dieses hier, wobei man die ansehnliche Grafik und auch den Sound des Spieles doch loben muss. Man darf dabei auch nicht vergessen, dass es sich hierbei im Wesentlichen um ein Werbespiel für das am fünften November erschienene Vollpreisspiel "Dragon Age: Origins" handelt. Wer sich für selbiges interessiert hat hier schon einmal die Möglichkeit, in die Story hineinzuschnuppern.

 

# # # Georg Haßlinger # # #


www.dragonagejourneys.com

Entwickler: EA/BioWare

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