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Game-Review: Drakensang (PC)

Drakensang ist ein klassisches Rollenspiel, basierend auf dem bekannten „Das Schwarze Auge“-Regelwerk.

 	Drakensang (c) Radon Labs/dtp / ANACONDA / Zum Vergrößern auf das Bild klicken„Drakensang“ möchte sowohl die Erwartungen von Einsteigern als auch die Ansprüche der DSA-Veteranen erfüllen. Eine schwierige Herausforderung, da das Regelwerk bekanntlich sehr komplex ist. Tatsächlich wäre mehr Einsteigerfreundlichkeit wünschenswert gewesen. Beispielsweise dürfte die richtige Einschätzung vieler Kampf- und Magiewerte vor allem alten DSA-Hasen vorbehalten sein. Der Einstieg verläuft also nicht mühelos, auch im weiteren Spielverlauf sollte der Levelaufstieg mit Bedacht erfolgen. Wer sich Kopfzerbrechen ersparen möchte, hat jedoch die Möglichkeit sich zu Beginn für einen vorgefertigten Charakter zu entscheiden.

 	Drakensang (c) Radon Labs/dtp / ANACONDA / Zum Vergrößern auf das Bild klickenDie rund 50 Stunden umfassende Geschichte ist streckenweise recht langatmig, es mangelt an dramaturgischen Höhepunkten. Und obwohl manche Nebenquests einige interessante Aufgaben bereithalten, entsprechen viele Missionen dem Genre-Einheitsbrei.

Drakensang (c) Radon Labs/dtp / ANACONDA / Zum Vergrößern auf das Bild klickenAuch die Technik des Spiels präsentiert sich als zweischneidiges Schwert: Zwar wurden die Dialoge meist nur zu Beginn einer Unterhaltung vertont, dennoch geht die Synchronisation gut ins Ohr. Die Grafik wirkt teils sehr solide, teils stechen einige Mängel ins Auge. Flora und Fauna wirken zwar sehr lebendig, das Design der Innenräume ist dagegen eher monoton.

 	Drakensang (c) Radon Labs/dtp / ANACONDA / Zum Vergrößern auf das Bild klickenWesentlich zur Atmosphäre des Spiels tragen die meist frei begehbaren und weitläufigen Areale bei. Im Gegensatz dazu wirken die NPCs häufig leblos. Kämpfe können jederzeit pausiert werden und sind daher durch Taktik geprägt. Zudem ist man bis auf die ersten Spielminuten stets mit einigen Kampfgefährten unterwegs, die allerdings meist blaß und ohne Tiefe in Szene gesetzt sind. Besonders ärgerlich ist die träge Kamera, die sich häufig negativ auf den Magen der Spieler schlagen dürfte.

Fazit: Hartgesottene DSA- und RPG-Fans werden trotz einiger Macken zuschlagen; nach einer Gewöhnungsphase werden aber auch Neueinsteiger mit einem atmosphärischen Spiel belohnt, dessen Spielfluss durch einige Mängel beeinträchtigt wird.


###Karl Stingeder###

Grafik: 7,5/10
Sound: 8/10
Steuerung: 7,5/10
Spielspaß: 6,5/10
Gesamt: 7,5

Entwickler: Radon Labs
Publisher: dtp / ANACONDA
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