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Game-Review: Kingdom Under Fire - Circle of Doom (Xbox 360)

Fans der „Kingdom of Fire“-Serie erinnern sich an taktische Spieltiefe und anspruchsvolles Gameplay. Kann „Circle of Doom“ die Erwartungen erfüllen?


Kingdom Under Fire: Circle of Doom (c) Blueside/Microsoft / Zum Vergrößern auf das Bild klickenZunächst hat man die Wahl zwischen fünf Charakteren mit unterschiedlichen Vorzügen. Es mangelt jedoch an der Identifikation mit der Spielfigur, denn im Storyverlauf wird an keiner Stelle erklärt, welche Rolle der Held in diesem elementaren Konflikt zu spielen hat. Somit wirkt die Geschichte fadenscheinig, das Spiel beginnt rasch langweilig zu werden.

Kingdom Under Fire: Circle of Doom (c) Blueside/Microsoft / Zum Vergrößern auf das Bild klickenDas Gameplay wird vom Niedermetzeln teils eindrucksvoller Gegnerhorden dominiert, die nur ein Ziel verfolgen: Die Vernichtung des Helden. Leider wurde die bemerkenswerte taktische Tiefe aus den Vorgängertiteln durch wenig anspruchsvolles Schlachten von KI-losen Monstern ersetzt. Die Steuerung ist mangelhaft, da es nicht möglich ist Angriffe zu blocken oder auszuweichen. Auch ein gezieltes Attackieren gestaltet sich schwierig. Hat man einen Dungeon „befriedet“, besteht die Möglichkeit sich auszuruhen und im Schlaf in eine andere Dimension des Spiels zu wechseln. In diesen trifft man dann Personen, die dem Spieler neue Aufgaben geben. Erwähnenswert ist auch die Möglichkeit gefundene Gegenstände miteinander zu kombinieren. Egal ob man sich eine todbringende Waffe oder einen rostigen Gegenstand „gebastelt“ hat, das Resultat wird immer erst im Nachhinein offenbart.

Kingdom Under Fire: Circle of Doom (c) Blueside/Microsoft / Zum Vergrößern auf das Bild klickenDie Grafik präsentiert sich auf der Höhe der Zeit:  Die detailreiche Landschaftsdarstellung, der ansehnliche Realismus, sowie die ansprechenden Designs der Charakter werden nur durch die teils fehlerhafte Kollisionsabfrage und die träge Kamera getrübt. Am atmosphärischen Soundtrack gibt es kaum etwas zu bemängeln.

Fazit: Grafisch ansprechend, versagt das Game leider bei den wichtigsten Faktoren, die für Spielspass ausschlaggebend sind. Eine Geschichte sucht man vergeblich, das Gameplay ist dürftig. Nur der Multi entschädigt die schwache Singleplayer-Kampagne.


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Karl Stingeder###Kingdom Under Fire: Circle of Doom (c) Blueside/Microsoft / Zum Vergrößern auf das Bild klicken

Grafik: 8/10
Sound: 7,5/10
Steuerung: 4/10
Spielspaß: 6/10
Gesamt: 6

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