SLAM Logo
© SLAM Media
SLAM #118 mit Interviews und Storys zu ANGELS & AIRWAVES +++ PLANLOS +++ TRIVIUM +++ BETONTOD +++ EVERLASTER +++ WHITECHAPEL +++ JOE BONAMASSA +++ BULLET FOR MY VALENTINE +++ u.v.m. +++ Jetzt am Kiosk!

Game-Review: Mage Knight Apocalypse (PC)

2007 liegt die Latte für Hack & Slays sehr hoch, von Hellgate London ist man schon einiges gewohnt - Mage Knight Apocalypse tritt nun an um im Konzert der Großen mitzugeigen.

Mage Knight Apocalypse (c) Deep Silver/Koch Media / Zum Vergrößern auf das Bild klickenUm ehrlich zu sein, weiß ich nicht recht, was von diesem Game zu halten ist: auf der einen Seite finden sich hervorragende Bestandteile wie etwa das nette Alchemie- oder das durchaus interessante Skillsystem; das wird aber etwa durch die sehr gewöhnungsbedürftige Steuerung völlig zunichte gemacht.

Hat man sich daran gewöhnt, ärgert man sich über die kaum Freiheit zulassenden Levelschläuche. Ist dies überwunden, ist das nächste Ärgernis vorprogrammiert: die Spielfigur bleibt auf der Flucht vor einigen Orks ohne Sinn und Grund plötzlich irgendwo stecken, keine Zeit das Inventar mit den Heiltränken aufzurufen, das Spiel läuft gnadenlos weiter und man wird nach erfolgtem Niedergemetzel Mage Knight Apocalypse (c) Deep Silver/Koch Media / Zum Vergrößern auf das Bild klickenwieder an dem letzten blauen Stein wiedergeboren, wozu ein Insert mit dem Button "Lebe!" betätigt werden muss.

Schon das Tutorial ist eigentlich inexistent und wirft einen genauso ahnungslos wie hart ins Spiel: da sucht man für ein verletztes grünes Manderl einen Werkzeugkoffer und einige Orks später steht man plötzlich in einer Zwergenstadt, erfährt von einem Krieg mit den Atlantanern und soll irgendwen suchen.

Mage Knight Apocalypse (c) Deep Silver/Koch Media / Zum Vergrößern auf das Bild klickenFazit: MKA ist was für hartgesottene Hack & Slay-Gamer, länger als ein paar Stunden wird es allerdings kaum jemanden beschäftigen. Dabei hätte aus dem Game durchaus was werden können, einige Ideen sind gut umgesetzt worden, aber diese grafisch müde, erzählerisch schwache und orientierungslose Aufarbeitung erweckt den Eindruck, als hätten sich die Entwickler von Manhunt und Fable zusammengetan und wären von der Kelly Family befehligt worden. Mehr als Mittelmaß – sicher nicht.

###Bernhard Kleinbruckner###

Grafik: 5/10
Sound: 3/10
Steuerung: 2/10
Spielspaß: 4/10
Gesamt: 4/10

PC
Entwickler: Deep Silver
Publisher: Koch Media
Das gefällt mir! Weiter-tweeten
Wie schön! Ubisoft hat endlich erkannt, dass sämtliche Guitarheroes dieses Planeten ein Manko verbindet: eine sperrige Gitarre mit kurzem Kabel und bringt nun mit "Jam Sessions" Abhilfe auf den Markt.
Bond ist in die Konsolenwelt zurückgekehrt! Doch hält das Spiel, was der Film verspricht?!
Survival Horror aus der Türkei? „Albtraum 22“! Man darf gespannt sein…
Mit "King of Clubs" präsentiert sich eine waschechte Minigolf-Umsetzung, erschienen u.a. für die Sony-Konsolen PS2 und PSP.
Fans der „Kingdom of Fire“-Serie erinnern sich an taktische Spieltiefe und anspruchsvolles Gameplay. Kann „Circle of Doom“ die Erwartungen erfüllen?
Für Flugdrachen-Fans ist das Game bekanntlich ja ein Pflichtkauf. Ist "Lair" aber auch für den großen Rest der Spielgemeinde interessant?
Rock Classics
Facebook Twitter