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Game-Review: Rock Revolution (Xbox 360)

Mit "Rock Revolution" fordert Konami die Platzhirsche "Guitar Hero" und "Rock Band" heraus – kann das gut gehen?

rockrevolution (c) Zoe Mode/Konami / Zum Vergrößern auf das Bild klickenNach kurzer Spielzeit kristallisiert sich heraus, dass „Rock Revolution“ zwar versucht in manchen Ebenen neue Wege zu beschreiten, aber dennoch nicht mit den beiden Genregrößen mithalten kann. Zu viele Schwächen und Unstimmigkeiten lassen den ambitionierten Versuch scheitern. Der erste und größte Unterschied zu bekannten Genrevertretern ist die Darstellung des „Highways“, also des Bereichs in dem die zu spielenden Noten auf den Spieler zurasen.


Während sowohl die „Guitar Hero“, als auch die „Rock Band“ Serie auf eine 3D-Darstellung setzen, in der der „Highway“ schräg nach hinten führt, will „Rock Revolution“ mit einer Darstellung in der Vogelperspektive punkten. Das ist ungewohnt und entpuppt sich im Spielverlauf als unglückliche Entscheidung. Das Spiel wirkt dadurch irgendwie angestaubt und der Spieler hat viel weniger Zeit, um auf die Noten zu reagieren. Das führt bei hohen Schwierigkeitsgraden zu Frustration. Die Grafik hinkt leider ebenfalls der Konkurrenz hinterher. Gerade die Animation der Musiker, die bei „Guitar Hero World Tour“, „Metallica“ oder „Rock Band 2“ wirklich authentisch wirkte, wird bei Rock Revolution lieblos umgesetzt, die Musiker rocken wenn die Musik längst vorbei ist.


Lobenswert zu erwähnen ist, dass „Rock Revolution“ alle gängigen Drum- und Gitarrencontroller unterstützt. Konami hat zusätzlich einen eigenen Drum Controller erstellt, der nicht wie das „Rock Band“-Set 4 Schlagflächen, wie das „Guitar Hero“ Set 5, sondern 6(!) Schlagflächen bietet. Doch auch bei der Darstellung des Drumsets unterscheidet sich „Rock Revolution“ unangenehm von seinen Mitstreitern. Die Bassdrum wird nicht wie ein Querbalken sondern als eigene Notenspur in der Mitte des Highways angezeigt, und so sieht man sich, wenn man mit dem „Rock Revolution“ Schlagzeug spielt, mit 7 Spuren konfrontiert.


Die Songauswahl ist solide, wenn es einem nichts ausmacht Coverversion zu spielen. Die Karriere verzichtet vollkommen auf eine Story, man spielt eine Reihe von Songs die ein „Album“ darstellen. Bei einer guten Performance kann man das Album „vergolden“ oder sogar Platin erreichen. Im Gegensatz zur Konkurrenz hat „Rock Revolution“ einige Spielmodi zu bieten. Neben der normalen Performance muss man es etwa mit einem stetig steigenden Schwierigkeit aufnehmen oder während einem Song so genannte „giftige“ Noten vermeiden. Wie schon in „Guitar Hero World Tour“ kann man eigene Songs aufnehmen oder einfach mit Freunden jammen. Das funktioniert gut und stellt eine sinnvolle Ergänzung dar.


Fazit: „Rock Revolution“ punktet mit neuen Spielmodi und einer soliden Songauswahl, kann aber die hohe Latte von „Guitar Hero“ und „Rock Band“ nicht erreichen.

# # # Hannes Schaufler # # #


Grafik: 5/10
Sound: 6/10
Steuerung: 3/10
Spielspaß: 5/10
Gesamt: 5
Entwickler: Zoe Mode
Publisher: Konami

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