Als Kommandant
eines zu Beginn noch kleinen und schwachbrüstigen Raumschiffs erkundet man dabei eine weitläufige Galaxie, die mit diversen Fraktionen bevölkert ist. Nach und nach verdient man Credits und Erfahrungspunkte, mit denen sich das Schiff verbessern, zusätzliche Crewmitglieder anheuern und neue Fähigkeiten erlernen lassen. Ob dies durch Kämpfen, Handel, dem Abbau von Rohstoffen oder dem Studieren von Anomalien geschieht, bleibt einem selbst überlassen. Das Ganze findet in Echtzeit und auf einer zweidimensionalen Spielebene statt; ein Tutorial führt in die Funktionen der diversen Schaltflächen und Menüs ein, über die sich das Spiel steuern lässt.
"Starpoint Gemini" bietet zum einen eine rund zwanzigstündige
Kampagne, komplett mit Haupt- und Nebenmissionen, Dialogen und Zwischensequenzen, in der man die Rolle eines Soldaten übernimmt, dessen Raumschiff zwanzig Jahre lang in einer Anomalie gefangen war, woraus sich schließlich und endlich eine durchaus solide Science Fiction-Geschichte ergibt. Zusätzlich gibt es ein klassisches freies Endlosspiel, in dem man mit einem kleinen Schiff im Weltraum ausgesetzt wird und tun und lassen kann, was einem gefällt. Allerdings zeigt sich in diesem Modus rasch, dass das Spiel so ganz ohne Story auf Dauer nur begrenzt motivieren kann. Zumal es auch in der Kampagne immer wieder Phasen gibt, in denen man die Möglichkeit hat die Hauptstory für eine Weile beiseite zu lassen und die Galaxie auf eigene Faust zu erkunden.
Das Echtzeitkampfsystem wirkt
im ersten Moment etwas hektisch und konfus, aber wenn man den Dreh erst einmal herausbekommen hat, ergeben sich doch überraschend spannende Raumschlachten, in denen sich die kämpfenden Schiffe fieberhaft umkreisen um die optimale Feuerposition zu finden und gleichzeitig die Schwachstellen ihrer Schilde vor dem Gegner zu schützen. Der taktische Tiefgang wird außerdem durch die Möglichkeit erhöht gezielt einzelne Systeme des feindlichen Schiffs wie Waffen oder den Antrieb anzuvisieren. Zusätzlich gibt es eine große Anzahl an Spezialmanövern, die durch Stufenaufstiege freigeschaltet werden können.
Was die akustischen Stärken und Schwächen des Spiels betrifft, ein nützlicher
Tipp: Wenn man vermeiden möchte dem Wahnsinn zu verfallen, sollte man bei erster Gelegenheit das Optionsmenü öffnen und den Lautstärkeregler für die Sprachausgabe ganz nach links stellen. Auf diese Weise erspart man sich nicht nur die mäßige deutsche Sprachausgabe, sondern vor allem den unglaublich nervigen Funkverkehr der anderen Schiffe, der nichts zum Gameplay beiträgt und dessen sich ständig wiederholende Sprüche man nach spätestens zehn Minuten auswendig mitsprechen kann. Storyelemente und für das Spiel wichtige Informationen hingegen werden auch durch Text vermittelt. Musik und Soundeffekte kann man eingeschaltet lassen; sie sind nichts besonderes, fallen aber zumindest nicht unangenehm auf. Letzteres gilt übrigens auch für die grafische Präsentation: nicht überragend, aber sie erfüllt ihren Zweck. Nur ein paar einzelne Schaltflächen und Anzeigen sind eine Spur zu klein geraten.
"Starpoint Gemini"
ist dank seiner vielfältigen Möglichkeiten und seiner soliden Hauptstory ein Spiel, das man Fans von Rollen- und Echtzeitstrategiespielen trotz kleinerer Macken durchaus ans Herz legen kann. Wer hingegen einen etwas direkteren und actionbetonteren Zugang in seinen Weltraumabenteuern sucht, der ist mit der "X"-Reihe besser bedient.
eines zu Beginn noch kleinen und schwachbrüstigen Raumschiffs erkundet man dabei eine weitläufige Galaxie, die mit diversen Fraktionen bevölkert ist. Nach und nach verdient man Credits und Erfahrungspunkte, mit denen sich das Schiff verbessern, zusätzliche Crewmitglieder anheuern und neue Fähigkeiten erlernen lassen. Ob dies durch Kämpfen, Handel, dem Abbau von Rohstoffen oder dem Studieren von Anomalien geschieht, bleibt einem selbst überlassen. Das Ganze findet in Echtzeit und auf einer zweidimensionalen Spielebene statt; ein Tutorial führt in die Funktionen der diversen Schaltflächen und Menüs ein, über die sich das Spiel steuern lässt."Starpoint Gemini" bietet zum einen eine rund zwanzigstündige
Kampagne, komplett mit Haupt- und Nebenmissionen, Dialogen und Zwischensequenzen, in der man die Rolle eines Soldaten übernimmt, dessen Raumschiff zwanzig Jahre lang in einer Anomalie gefangen war, woraus sich schließlich und endlich eine durchaus solide Science Fiction-Geschichte ergibt. Zusätzlich gibt es ein klassisches freies Endlosspiel, in dem man mit einem kleinen Schiff im Weltraum ausgesetzt wird und tun und lassen kann, was einem gefällt. Allerdings zeigt sich in diesem Modus rasch, dass das Spiel so ganz ohne Story auf Dauer nur begrenzt motivieren kann. Zumal es auch in der Kampagne immer wieder Phasen gibt, in denen man die Möglichkeit hat die Hauptstory für eine Weile beiseite zu lassen und die Galaxie auf eigene Faust zu erkunden.Das Echtzeitkampfsystem wirkt
im ersten Moment etwas hektisch und konfus, aber wenn man den Dreh erst einmal herausbekommen hat, ergeben sich doch überraschend spannende Raumschlachten, in denen sich die kämpfenden Schiffe fieberhaft umkreisen um die optimale Feuerposition zu finden und gleichzeitig die Schwachstellen ihrer Schilde vor dem Gegner zu schützen. Der taktische Tiefgang wird außerdem durch die Möglichkeit erhöht gezielt einzelne Systeme des feindlichen Schiffs wie Waffen oder den Antrieb anzuvisieren. Zusätzlich gibt es eine große Anzahl an Spezialmanövern, die durch Stufenaufstiege freigeschaltet werden können.Was die akustischen Stärken und Schwächen des Spiels betrifft, ein nützlicher
Tipp: Wenn man vermeiden möchte dem Wahnsinn zu verfallen, sollte man bei erster Gelegenheit das Optionsmenü öffnen und den Lautstärkeregler für die Sprachausgabe ganz nach links stellen. Auf diese Weise erspart man sich nicht nur die mäßige deutsche Sprachausgabe, sondern vor allem den unglaublich nervigen Funkverkehr der anderen Schiffe, der nichts zum Gameplay beiträgt und dessen sich ständig wiederholende Sprüche man nach spätestens zehn Minuten auswendig mitsprechen kann. Storyelemente und für das Spiel wichtige Informationen hingegen werden auch durch Text vermittelt. Musik und Soundeffekte kann man eingeschaltet lassen; sie sind nichts besonderes, fallen aber zumindest nicht unangenehm auf. Letzteres gilt übrigens auch für die grafische Präsentation: nicht überragend, aber sie erfüllt ihren Zweck. Nur ein paar einzelne Schaltflächen und Anzeigen sind eine Spur zu klein geraten."Starpoint Gemini"
ist dank seiner vielfältigen Möglichkeiten und seiner soliden Hauptstory ein Spiel, das man Fans von Rollen- und Echtzeitstrategiespielen trotz kleinerer Macken durchaus ans Herz legen kann. Wer hingegen einen etwas direkteren und actionbetonteren Zugang in seinen Weltraumabenteuern sucht, der ist mit der "X"-Reihe besser bedient.# # # Andreas Dobersberger # # #
Grafik: 5/10
Sound: 4/10
Steuerung: 6/10
Spielspaß: 7/10
Gesamt: 7
Entwickler: Little Green Men Games
Publisher: Iceberg Interactive





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