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Game-Review: The Legend of Spyro: Dawn of the Dragon (Nintendo DS, XBOX360, PS3, Wii,PS2; getestet

Der letzte Teil, „The Eternal Night“, konnte uns ja nicht besonders von den Socken reißen. Kann der direkte Nachfolger „Dawn of the Dragon“ wieder überzeugen?

Spyro: Dawn of the Dragon (c) Etranges Libellules/Vivendi Games / Zum Vergrößern auf das Bild klickenZu Beginn des Abenteuers, befindet sich unser Titelheld Spyro, ein niedlicher kleiner Drache, mit Cynder (ehemalige Erzfeindin) eingesperrt in einem Kristall. Daraus befreit ist das ungewöhnliche Duo durch magische Ketten dazu verdonnert, gemeinsame Sache zu machen. Es folgt ein Kampf mit einem feurigen Ungeheuer, nachdem man, mit Hilfe von dem Geparden Jäger, die Flucht in die weite Spiel-Welt schafft. Von Jäger erfährt man, dass seit dem letzten Abenteuer drei Jahre vergangen sind und der Dunkelmeister sein Gefängnis verlassen hat. Er hat eine Armee voller Trolle, Larvlingen und Orks, und möchte vom feurigen Berg aus das Fantasyreich erobern.
 
Spyro: Dawn of the Dragon (c) Etranges Libellules/Vivendi Games / Zum Vergrößern auf das Bild klickenWer „The Eternal Night“ nicht kennt, ist nun – zu Recht – ziemlich verwirrt. Warum ist Spyro gefangen? Wer ist der Dunkelmeister? Die Entwickler gehen anscheinend davon aus, dass nur Fans der Trilogie diesen Titel spielen. Es gibt keine Hinweise auf die vorangegangen Ereignisse.

Zumindest lernt man nach dem Tutorial einfache Schläge, und wie man mit Hieben und Würfen einige Gegner in Schach halten kann. Auch der Doppelsprung, mit dem man Anhöhen erreichen kann, wird einem gezeigt. Zudem können die Drachen auch zum erstenmal gleich von Beginn an fliegen. Dazu drücke man nach dem Doppelsprung noch einmal auf dieselbe  Taste, und Spyro saust durch die Luft.

Spyro: Dawn of the Dragon (c) Etranges Libellules/Vivendi Games / Zum Vergrößern auf das Bild klickenHat man sich auf die Socken gemacht, um dem Dunkelmeister dass Handwerk zulegen, kreuzen zahlreiche Orks  und Trolle die Wege der beiden Drachen. Sicherlich ein neues Spielelement stellt das kooperative Verhalten der beiden Helden dar. Durch die magischen Ketten können sich die zwei nicht weit voneinander entfernen, was teilweise etwas störend wirkt. Einfacher ist es, wenn man zu zweit spielt, leider geht dass nur wenn man gemeinsam vor einer Konsole sitzt, da der Titel nicht onlinefähig ist.

Spyro: Dawn of the Dragon (c) Etranges Libellules/Vivendi Games / Zum Vergrößern auf das Bild klickenAuch die Kamera ist (wie schon bei „The Eternal Night“) zu bemängeln. Das Bild schwenkt plötzlich hin- und her, außerdem ist es (seeehr) häufig in einer ungünstigen Position. Dies resultiert leider allzu oft in chaotische Situationen. Auch die manuelle Steuerung der Kamera macht das Ganze nicht besser.

Unglücklicherweise fehlt es dem Game komplett an Neuerungen. Schalterrästel und Suchaufgaben kennt man bereits zur Genüge. Außerdem weiß man in der freien Spielwelt oft nicht wohin man soll, es gibt keine Hinweise oder sonstige Hilfestellungen. Sparx, eine kleine gelbe Libelle, sollte eigentlich helfen, ist aber auch völlig nutzlos – Sparx fliegt nur herum und gibt hin und wieder einen Kommentar von sich.

Spyro: Dawn of the Dragon (c) Etranges Libellules/Vivendi Games / Zum Vergrößern auf das Bild klickenEinzig die Umgebung ist herrlich in Szene gesetzt, die Welten sind abwechslungsreich und führen uns an Flüssen entlang, durch Höhlen und Wälder und wunderschöne Städte. Es sind auch riesige Edelsteine in den Welten versteckt, die man teilweise nur durch die Lösung eines kniffligen Rätsels findet. Die Edelsteine verlängern die Lebensleiste  und steigern den Manavorrat. Die blauen Edelsteine zählen zu den Erfahrungspunkten und werden in magische Fähigkeiten umgewandelt (z.B. lernt Spyro Flammen spucken).  Einige Gebiete kann man auch völlig frei erkunden und findet so u. a. neue Rüstungen für Spyro und Cynder aber auch andere Geheimnisse.

Fazit: Wie auch schon „The Eternal Night“ kann auch „Dawn of the Dragon“ nicht überzeugen. Das Spiel hätte unheimliches Potential, welches auf der Grund einiger Mängel leider etwas auf der Strecke bleibt. Einzig Freunde der „Spyro“-Serie könnten dem Titel doch Einiges abgewinnen.


###Julia Reznicek###

Grafik: 6/10
Sound: 7/10
Steuerung: 5/10
Spielspaß: 3/10
Gesamt: 5,5/10

Entwickler: Etranges Libellules
Publisher: Vivendi Games
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