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Game-Review: Travian

Am Anfang gebietet man in "Travian" über ein kleines Dorf, am Ende mit etwas Glück über ein gewaltiges Imperium…
Dazwischen liegen einige Monate Spielzeit in einer antiken Welt, in der tausende Spieler aufeinander treffen und miteinander um die Vorherrschaft kämpfen.


travian_dreivoelker (c) Travian Games / Zum Vergrößern auf das Bild klickenWer sich bei "Travian" registriert, muss sich zuerst einmal entscheiden, welches von drei Völkern er als Häuptling anführen möchte. Die Germanen kommen mit ihren billigen Plündertruppen aggressiven Spielern entgegen, die in der Lage sind sich am Anfang schnell auszubreiten und ihren Aufbau mit erbeuteten Ressourcen zu bestreiten. Die Römer sind zu Beginn dagegen eher schwach und entwickeln erst im späteren Spielverlauf ihre Stärken, beispielsweise wenn sie große Armeen mit besonders schlagkräftigen Einheiten in die Schlacht schicken und dabei ihre Dörfer bedeutend schneller ausbauen können als die anderen beiden Völker. Die Gallier wiederum sind besonders für Neulinge zu empfehlen, denn mit ihnen lassen sich die eigenen wertvollen Ressourcen am einfachsten verteidigen, während man das Spiel näher kennen lernt und Pläne für die Zukunft schmiedet.


travian_dorfansicht (c) Travian Games / Zum Vergrößern auf das Bild klickenGanz gleich aber, für welches Volk man sich entschieden hat, in den meisten Punkten spielen sich Germanen, Römer und Gallier relativ ähnlich. Zu Beginn muss man als Spieler erst einmal das eigene Dorf ein wenig ausbauen. Dazu müssen Rohstofffelder, die Lehm, Holz, Eisen und Getreide produzieren, errichtet werden. Mit diesen Ressourcen lassen sich wieder weitere Felder und verschiedene Gebäude bauen.


Sobald das Dorf ein wenig gewachsen ist, wird es Zeit die ersten Einheiten zu erforschen und auszubilden. Spätestens jetzt wird ein Blick auf die Karte interessant, die die Umgebung der eigenen Siedlung zeigt, da nun die erste strategische Richtungsentscheidung ansteht: Wer ein friedvolles Miteinander vorzieht, sendet nun am besten freundliche Nachrichten zu den Nachbarn und versucht, gute Beziehungen herzustellen. All jene, die es dagegen auf die Ressourcen in den Lagern der Mitspieler abgesehen haben, schicken besser einen Trupp voller Soldaten, um die gegnerische Siedlung zu plündern.


travian_rohstofffelder (c) Travian Games / Zum Vergrößern auf das Bild klickenMit der Zeit werden die Dörfer und die Armeen immer größer, die Spieler gründen neue Siedlungen und schließen sich zu Allianzen zusammen, welche gemeinsamen Interessen teilen. Das Ziel der aggressiveren Allianzen ist es dabei, in ihrer Region die Vorherrschaft zu gewinnen und dabei möglichst alle Feinde (= alle anderen Spieler, die sich nicht in dieser oder einer verbündeten Allianz befinden), auszulöschen. Innerhalb kurzer Zeit brechen so zahlreiche Konflikte aus, die auf der Ebene Spieler vs. Spieler beginnen und mit der Zeit häufig dutzende oder sogar hunderte Spieler in den Bann ziehen.


Nun rollen große Angriffswellen heran und Verteidigungstruppen werden organisiert. Ganze Dörfer werden vernichtet oder erobert. Alle die jetzt noch alleine vor sich hin spielen und keine mächtigen Freunde um sich haben, besitzen zu diesem Zeitpunkt schlechte Karten und müssen nun meistens dabei zusehen, wie die eigenen Siedlungen von anderen Spielern in Besitz genommen werden. "Travian" ist ein Kriegsspiel und kein noch so mächtiger Häuptling kann alleine einen Krieg gewinnen. Teamplay ist hier oberstes Gebot. Aber auch wenn man sich noch so anstrengt und einer starken Allianz angehört kommt es vor, dass ganze Armeen verlieren oder Rückschläge hinnehmen müssen, die Spieler Wochen zurückwerfen können. Wer so etwas nicht verkraftet, ist vielleicht bei einem anderen Browsergame besser aufgehoben.


travian_weltwunder (c) Travian Games / Zum Vergrößern auf das Bild klickenIn der Endphase einer Spielrunde versuchen die mächtigsten Allianzen auf dem Server in einer letzten großen gemeinsamen Anstrengung die sogenannten Weltwunder zu errichten. Sobald das erste dieser Gebäude Stufe 100 erreicht hat, endet die Runde und die erfolgreichen Baumeister können sich zum Sieger dieser Spielwelt krönen lassen. Zu diesem Zeitpunkt werden überall nach Monaten zum ersten Mal Jalousien geöffnet, Licht trifft auf kränklich blasse Haut und zahlreiche Spieler beginnen, sich zuckend aus ihren Sesseln zu erheben.


Die nächste Runde startet kurze Zeit später...


Fazit: Während sich die Spielzeit zu Beginn meist noch in Grenzen hält, wird das Gameplay mit fortwährender Spieldauer immer intensiver und damit auch der Spielaufwand immer größer. Wer viele Dörfer besitzt und seine Armeen im Dauereinsatz hat, der sollte dann am besten gleich ganz auf Schlaf verzichten. Gut, dass in "Travian" mehrere Spieler zusammen einen Account spielen und sich so die Last aufteilen können. Weniger gut ist das aber natürlich für die Leute, die lediglich alleine spielen.

# # # Jan Cerny # # #


www.travian.de

Entwickler: Travian Games

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