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Games-Review: Skate 2 (Xbox 360, PS3; getestet auf Xbox 360)

„Skate 2“ beweist auch dieses Mal wer die Königin unter den Skateboard-Games ist. Ein endgültiger Abschied vom altehrwürdigen Tony Hawk?

Skate 2 (c) Electronic Arts / Zum Vergrößern auf das Bild klickenDas Spiel führt die Komplexität des Vorgängers sowie die Story des Nintendo Wii Titels „Skate It“ fort: dort durften wir nämlich durch die zerstörte Stadt „San Vanelona“ skaten, die im neuen Game vollständig und noch viel größer wiederaufgebaut wurde und nun „New San Vanelona“ genannt wird.

Nicht nur grafisch hat sich der Titel um eine Nuance verbessert (war schon beim Vorgänger auf höchstem Niveau), auch die Trickanzahl wurde fast verdoppelt. Zusätzlich ist es nun auch möglich, sich ganz oldschoolig an Autos festzuhalten um sich auf Anhöhen ziehen zu lassen oder einfach um Geschwindigkeit zu gewinnen - erinnert sehr an die großartige Szene im Kult-Trash-Skateboard-Flick  „Gleaming The Cube“ mit dem jungen Christian Slater. Weiters kann der Spieler vom Board steigen und „per pedes“ durch die Gegend laufen. Der Sinn dahinter ist der, dass man nun auch Obstacles greifen und durch die Gegen ziehen oder schieben kann, um diese bestmöglich für seine Tricks zu platzieren.

Skate 2 (c) Electronic Arts / Zum Vergrößern auf das Bild klicken„New San Vanelona“ ist wirklich riesig (nicht ganz so groß wie „GTA’s“ „Liberty City“ aber fast) und lädt zum Shredden und Cruisen abseits der Hauptstory ein. An manchen Spots sollte man aber aufpassen, den diese werden von Security-Leuten der „Mongo Corp.“ bewacht, die einem dort das Skater-Leben schwer machen. Aber kein Problem: mittels kurzem Anruf und für ein kleines Entgelt, kann man sich einen Schläger rufen, der die garstigen Securities von seinen eigenen akrobatischen Trickaktivitäten ablenkt. Nach wie vor stellt das Ausführen der Tricks so genannte Casual Gamer und/oder „Tony Hawk’s Pro Skater“ Spieler vor eine harte Probe, denn dies ruft nach Fingerfertigkeit, Geduld und wiederholtes Training. Der Schwierigkeitsgrad ist wirklich sehr, sehr hoch angesetzt!

Skate 2 (c) Electronic Arts / Zum Vergrößern auf das Bild klickenAber auch bei Nichterfolg wird – zumindest – das Auge belohnt, denn auch für wunderschön ausgeführte und spektakuläre Slams mit vielen Knochbrüchen gibt’s Punkte in der „Thrasher’s Hall Of Meat“. Manchmal nerven die Ladezeiten (umgehbar durch die Installation des Spiels auf die Xbox 360 Festplatte) und dass der eigene Charakter oft die freie Sicht auf Umgebung blockiert, sodass man dann in Hydranten und ähnliches crasht.

Auch bei „Skate 2“ heisst es: „Du bist nicht allein!“ und man kann über die Xbox Live Community mit anderen Skatern Downhill-Rennen, Contests und vieles mehr bestreiten sowie seine selbst erstellten Skatespots sharen. Auch lassen sich eigene Artworks für Decks und Kleidung kreieren. Soundtracktechnisch ist „Skate 2“ auch wieder allerhöchste Sahne, mit einem Cocktail aus Hip Hop (LL Cool J), Punkrock (T.S.O.L., Suicidal Tendencies…) und ein bisschen Metal (Judas Priest, Motörhead…) wird hier nur das Beste geboten. Die Story ist etwas lahm, aber bei einem Skateboardspiel auch nicht so wichtig.

Skate 2 (c) Electronic Arts / Zum Vergrößern auf das Bild klickenFazit: „Skate 2“ ist die neue Referenz bei den Skateboard-Spielen, dieses „fast reale“ Feeling beim Skaten gibt es nur hier. Da aber auch echtes Skateboarding nicht wirklich einfach ist, verhält es sich ebenso bei „Skate 2“ und man könnte es fast als eine komplexe Skateboardsimulation bezeichnen. Deswegen könnten Casual Gamer bei diesem Titel rasch an ihre Frustationsschwelle kommen, aber echte Skater werden sich in „New San Vanelona“ schnell heimisch fühlen – vor allem in den Wintermonaten, wenn es draußen „unskatebar“ ist!


###Thomas Sulzbacher###

Grafik: 9/10
Sound: 9/10
Steuerung: 8,5/10
Spielspaß: 9/10
Gesamt: 9

Entwickler: EA Black Box
Publisher: Electronic Arts
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