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G.I. Joe – Geheimauftrag Cobra (Paramount)

Kaum Story und viel Lärm um nichts? Wieso "G.I. Joe" trotzdem Spaß macht und dabei eine deutlich bessere Vorstellung abgibt als "Transformers", erfahrt ihr im folgendem Review.

gi_joe_cobra_cover (c) Paramount / Zum Vergrößern auf das Bild klickenAugenscheinlich versucht auch "G.I. Joe - Geheimauftrag Cobra" vor allem beim beachtlichen optischen Potential der Blu-ray aus dem Vollen zu schöpfen. Wie beim filmischen Pendant "Transformers" nimmt auch bei "G.I. Joe" die Geschichte eine untergeordnete Rolle ein. Das Hauptaugenmerk liegt auf der bombastischen und effektreichen Präsentation, welche sich auf einem durchwegs hohen Niveau befindet. Leider stechen einige Unregelmäßigkeiten, insbesondere bei der Bildschärfe im Rahmen der mit Special Effects getränkten Szenen, ins Auge. Vor allem die CGI-Abschnitte wirken im direkten Vergleich zu den übrigen Sequenzen häufig verwaschen. Abgesehen davon kommen Cineasten mit hohem visuellem Anspruch durchwegs auf ihre Kosten: Die Farben wirken kontrastreich und natürlich gleichermaßen, Bildfehler sind an keiner Stelle auszumachen.

Die Hintergrundgeschichte wirkt ähnlich an den Haaren herbei gezogen wie bei "Transformers". Trotzdem ist die Story eine Spur weniger haarsträubend als bei den kämpfenden Fahrzeug-Robotern: im Brennpunkt der Handlung steht ein Katz- und Maus-Spiel rund um brandgefährliche Sprengköpfe, die von zwei einander feindlich gesinnten Fraktionen ins Visier genommen wurden. Als die Angelegenheit brenzlig zu werden beginnt, wird die geheime Regierungs-Organisation "G.I. Joe" auf den Plan gerufen mit dem Auftrag, das Schlimmste in letzter Minute zu verhindern. Für all jene denen sich die Wurzeln von "G.I. Joe" bis jetzt noch nicht erschlossen haben: "G.I. Joe" wurde in den 1960er Jahren vom US-Spielzeughersteller Hasbro als Antwort auf den Siegeszug der Barbie-Puppen ins Leben gerufen; den Puppen war jedoch lediglich ein verhältnismäßig kurzer Erfolg – vor allem in den USA – beschieden.

Der Film selbst ist spannend inszeniert und macht Laune. Anders als in "Transformers" vermag der comichaft überzeichnete Stil in "G.I. Joe" zu unterhalten, ohne dabei das effektgetränkte Schauspiel zu einer ermüdenden und monotonen Abfolge von Action-Sequenzen verkommen zu lassen. Dies ändert jedoch nichts daran, dass die Story bei näherer Betrachtung hohl ist und die Figuren farblos und eindimensional inszeniert wurden. Das Bonusmaterial bietet neben einem Audiokommentar ein Making-Of sowie eine kurze Dokumentation über die Entstehung der CGI-Effekte.


Fazit: Opulente Effekte, die (trotz einiger Schwächen) gute Bildqualität sowie die spannende Inszenierung machen "G.I. Joe" zu einem kurzweiligen Kino-Vergnügen. Wer über eindimensionale Charaktere hinwegsehen kann sowie auf eine anspruchsvolle Geschichte verzichten mag, darf getrost zugreifen und "Hirn-aus-Popcorn-rein" Kino genießen.


# # # Karl Stingeder # # #






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