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SLAM #112 mit Interviews und Storys zu MASSENDEFEKT +++ EISBRECHER +++ HATEBREED +++ SEVENDUST +++ ACE FREHLEY +++ IDLES +++ TOUCHÉ AMORÉ +++ FATES WARNING +++ u.v.m. +++ plus CD mit 15 Tracks! Jetzt am Kiosk!

GOGOL BORDELLO

16.12.2005, SZENE (WIEN)
gog02 / Zum Vergrößern auf das Bild klickenDie Anfahrt war für viele stürmisch, nass und kalt. In der warmen Szene taute jedoch jede/r bei vegetarischen Köstlichkeiten schnell wieder auf. Denjenigen, die diese Variante - sich an der Bar zu wärmen - nicht bevorzugten, denen halfen die SCOTCH GREENS aus Idaho. Natürlich gab’s dabei auch Raum für Klatsch und Tratsch, da eines der Bandmitglieder verwechselnde Ähnlichkeit mit Josh Homme zu Tage legte. Sagen wir mal, es war ganz nett. Richtig aufgetaut war das Publikum bei der Folgeband, den altbekannten Waschtrommel-Punks THROW RAG, die in Wien schon als Support von FLOGGING MOLLY brillierten. Die Mitglieder des Hauptacts des Abends - GOGOL BORDELLO - versuchten sich währenddessen mehr oder weniger konzentriert auf den bevorstehenden Auftritt vorzubereiten. Noch ein bisschen Getrommel auf dem Drumpad, Kostüme an, Zähne putzen… recht viel mehr brauchte es da nicht. Kopf der Ausnahmepunks – Eugene Hütz – hatte nicht wirklich Zeit sich vorzubereiten, da den ganzen Tag, ohne längere Pausen, Interviews anstanden. So sehr GOGOL BORDELLO ihr beiden Support-Acts schätzen, so ungern nehmen sie selbst diese Rolle ein. Der britische Metal-Hammer (Ausgabe Dezember 2005) meinte es jedoch etwas zu gut, indem publiziert wurde, dass die Band noch nie als Support auf der Bühne stand. Interessante Tatsache, deshalb wollten wir es genau wissen, und haben bei Eugene nachgefragt: „Tatsächlich haben wir es einmal gemacht. Wir waren die Vorgruppe für FLOGGING MOLLY. Und wir haben es einmal für MANU CHAO gemacht. Mit MANU CHAO war es ein großartiges Match.“ Das wären dann also zusammengerechnet zwei Support-Shows, die GOGOL BORDELLO schon hinter sich brachten. An diesem Abend waren sie aber gerechterweise wieder in der Rolle der Band, auf die alle warteten, 14-jährige Möchtegern-Punks genauso wie 64-jährige jung gebliebene Altrocker (ein Phänomen, dass auch schon bei Shows von FLOGGING MOLLY beobachtet wurde). Den Anfang machte die Band mit dem grandiosen Stück „Immigrant Punk“. Es wurde getanzt, geschrieen, gelacht, gehüpft… und schlussendlich versuchte es Eugene noch einmal mit einer Zirkuseinlage, um die guten alten Zeiten nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Sein legendärer Stage-Dive auf der Riesentrommel. Mehr vom Interview mit Eugene Hütz im SLAM #24!!! Bis dahin guten Rutsch!

Stephanie Bürgler
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