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GOREFEST - Rise To Ruin

Nuclear Blast/Warner


GOREFEST rise to ruin (c) Nuclear Blast/Warner / Zum Vergrößern auf das Bild klickenGOREFEST bleibt GOREFEST. Ob nun brachial und brutal wie in jungen Jahren, ob extrem laid-back wie zu Zeiten des Meilensteins „Soul Survivor“ oder etwas experimentierfreudiger, wie es GOREFESTs Schwanengesang „Chapter 13“ war. Mit einem Paukenschlag zurück mit „La Muerte“, das in Sachen Kompromisslosigkeit wieder die Herzen der alteingesessenen Death-Fraktion höher schlagen ließ, setzen die vier Holländer nun mit „Rise To Ruin“ einen drauf. Viele dürften sich nach diesem Album die Lefzen geleckt haben, doch viel Zeit, um sich ein Bild davon zu machen, bleibt beim erstmaligen Hören nicht, denn der Opener „Revolt“ hebt derart zwingend aus den Schuhen, dass das Hirn erstmal Pause macht. So wie man sich beim Festival-Camping an den allmorgendlichen Subwoofer-Test der Zeltnachbarn gewöhnt, so gewöhnt man sich schließlich auch ans Death-Dauerfeuer von „Rise To Ruin“. Ein vertrautes Gefühl keimt auf, wenn der Titeltrack mit melodiösem Passgang Schritt aufnimmt, und wird bestärkt wenn „A Question Of Terror“ geläufig und unerbittlich einher donnert. In punkto Brutalität und Erbarmungslosigkeit ist „Rise To Ruin“ kaum zu schlagen (man höre Bretter wie „The War On Stupidity“ oder „Speak When Spoken To“, das nebenbei noch mit einem mächtigen Breakdown ausgestattet ist), schade ist nur, dass die Herren Bonebakker und Harthoorn die Sechssaiter dieses Mal etwas weniger erfrischend würgen, als dies auf vorangegangenen Alben der Fall war. Puristen dürften über die paar vertonten Wurzelbehandlungen erfreut sein, diejenigen jedoch, die an GOREFEST schon immer den kleinen Unterschied zu schätzen wussten, wird „Rise To Ruin“ vielleicht sogar enttäuschen. Man finde selbst heraus, zu welcher Gruppe man gehört.
www.gorefest.nl
Michael Komjati (7,5)
 
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