Kürzlich in einem kleinen Club im südkalifornischen San Diego, unweit der mexikanischen Grenze: Die Hütte kocht, Männer tanzen, leicht bekleidete Damen shaken auf den Tischen und der Bar, das Bier fließt in Strömen, Schweiß rinnt von der Decke. Auf der winzigen Bühne stehen fünf Herren, die dermaßen losgelöst dahinrocken, als gäbe es kein Morgen. Wer denn die Band sei, die San Diego gerade in Grund und Boden spielt, möchte mein Stehnachbar wissen, nachdem er mir das x-te Bier von der Bar reicht. Plötzlich dreht sich ein Typ um und erklärt meinem Bier-Kumpel: „That’s the HEARTACHES, dude. They’re the best Punk band on the planet!“ Der Kerl ist übrigens John Reis, und er ist stolz darauf, THE HEARTACHES für sein Label Swami Records gewonnen zu haben. Jener John Reis, der einst der besten Band der Welt, namentlich ROCKET FROM THE CRYPT, als Sänger und Gitarrist vorstand, und so ganz nebenbei noch mit Combos wie HOT SNAKES, SULTANS oder DRIVE LIKE JEHU sich selbst in die Musik-Memoiren eintrug. Mit THE HEARTACHES hat „Speedo“ Reis in der Tat einen ganz dicken Fisch an Land gezogen. Das Quintett vereint die besten Elemente aus 50er Rock’n’Roll, 60er Garage-Punk und 70er Punkrock, als wäre es die einfachste Sache der Welt. THE HEARTACHES haben alles, was eine Punkband heutzutage braucht. Sie haben Power, genügend Drive, den nötigen Pop-Appeal, schneidende Gitarren, einen Sänger, der nicht singen kann, und vor allem haben sie HITS! Egal, ob „King Kong’s Party“, „Rock’n’Roll UFO“, „Teenage Love Affair“, „Teenage Hypochondriac“ oder das grande finale „Time“ – THE HEARTACHES sind wie von der Tarantel gestochene Vollblut-Punkrocker, die ihren Ingredienzien-Mix höchst energetisch aus den Boxen knallen. Wie es meinem Stehnachbar denn gefallen hat, will John „Speedo“ Reis übrigens nach der grandiosen und schweißtreibenden Show wissen. „You know, it’s only Rock’n’Roll, but I liked it“ entgegneter dieser. Und ließ John Reis mit einem zufriedenen Lächeln zurück.www.locknloll.com
Dorian Frühbacher





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