
Die „Berlin Edition“ des Hip-Hop Recorder-Studios lockt hungrige Homestudio-Rapper denn auch mit exklusiven Sounds und Samples von Chuk & Julez; einer, wie dem Käufer versichert wird, „gerade aufsteigenden Hip Hop-Combo“ aus der Hauptstadt. Ausgestattet mit einem umfangreichen Soundarchiv aus Beats, Loops, Sounds und Vocals – was kann da dem eigenen fetten Hip Hop-Track noch im Weg stehen?
Nach einer reibungslosen Installation erwartet den Benutzer eine aufgeräumte und übersichtliche Arbeitsoberfläche, deren Audiospuren in der oberen Bildschirmhälfte nur darauf warten, mit freshen Beats und tighten Raps gefüllt zu werden. Die Auswahl dafür erfolgt aus dem Soundpool darunter, der übersichtlich gegliedert ist und das probeweise Abhören der verwendbaren Samples erlaubt. Aus den einzelnen Kategorien wie „Beats“, „Bass“ oder „Strings“ können die Sounds per Drag and Drop in die Audiospur gezogen werden und mit dem Kontroll-Panel unter der Menüleiste jederzeit abgespielt werden. Die Spuren lassen sich mit Standard-Audioeffekten belegen und von der Lautstärke her aufeinander abgleichen, ebenso ermöglicht eine Solo- und Mutefunktion das Abhören ausgewählter Spuren. Wem die mitgelieferten Vocals von Chuk & Julez nicht ausreichen, ist herzlich dazu eingeladen, per Mikrofon oder Headset Proben des eigenen sprechtechnischen Könnens im Programm abzulegen. Eine nette Idee ist auch der Drumcomputer zur Erstellung individueller Beats.
Ein erster Song ist somit schnell zusammengebastelt, da die Bedienung einfach, um nicht zu sagen spartanisch ausfällt. Das ist ein Punkt, den die Macher ohne weiteres auf der Habenseite verbuchen können: Auch der blutigste Anfänger wird sich hier zurechtfinden, bei eventuellen Problemen sollte das mitgelieferte Handbuch Abhilfe schaffen können.
Hier zeigt sich aber auch die größte Schwäche des Hip-Hop Recorder-Studios: Weniger ist nicht immer mehr. Verglichen mit den Produkten der Konkurrenz stößt man bei komplexeren Musikprojekten schnell an seine Grenzen, was die Anzahl der verfügbaren Mittel betrifft: Acht Audiospuren reichen da ebenso wenig aus wie die verfügbaren fünf Audioeffekte, die BPM-Anzahl kann nur in Zehnerschritten verstellt werden, Import und Export von Sounds lassen nur wenige ausgewählte Musikformate zu; die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Natürlich kann hier eingewendet werden, dass der günstige Preis die Entwickler in ihren Möglichkeiten beschränkt hat. Dabei muss jedoch auch bedacht werden, dass dem Programm mitunter essentielle Funktionen zur Audiobearbeitung fehlen, die man ohne Probleme bei Freeware-Tools im Internet zur Verfügung gestellt bekommt: Wer beispielsweise will darauf verzichten, einen Audiopart nach Belieben hinten und vorne beschneiden zu können?
###Andreas Grabenschweiger###





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