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Interview: Achim Bechtold vom Sunstorm Open Air

Die nächste Auflage, die von 09.-11.07.2020 stattfindet, markiert das zehnjährige Jubiläum des Festivals in Nordheim. Ein passender Zeitpunkt für einen Blick hinter die Kulissen, den wir gemeinsam mit dem sympathischen Mitgründer Achim Bechtold unternehmen.

(C) Michael Colella / Achim Bechtold / Zum Vergrößern auf das Bild klickenFestivals gibt es heutzutage bekanntlich nicht gerade wenige, und sie alle buhlen um die Gunst des Publikums. In einem derart umkämpften Umfeld als Veranstaltung das zehnte Jubiläum feiern zu können ist somit eine beachtliche Leistung. Achim Bechtold, jener auf dem Bild links in gepflegter Wikingeradjustierung zu sehende junge Mann, ist (mit)verantwortlich für das Sunstorm Open Air, das mit seiner kommenden Auflage von 09.11.-11.07.2020 besagten runden Geburtstag begeht. Er hat uns einige Fragen beantwortet, wie es zur Idee gekommen ist, das Festival auf die Beine zu stellen, was es dabei zu beachten gilt und welche persönlichen Favoriten er selbst gerne noch auf der Bühne des Sunstorm sehen würde.


SLAM: Du bist Mitbegründer und Organisator des Sunstorm. Kannst du dich bitte mal vorstellen und einen groben Überblick darüber geben, was alles in deine Zuständigkeit fällt?

Achim Bechtold: Hi, ich bin Achim, wohne und arbeite im Raum Heilbronn und organisiere seit dem ersten Tag das Sunstorm Festival. Mein Zuständigkeitsbereich hat sich dabei über die Jahre sehr gewandelt. Während ich mich im ersten Jahr, als das Sunstorm noch ein kleines Indoor-Event mit lokalen Bands war, noch um fast alles gekümmert habe, bin ich beim Festival selbst inzwischen "nur" noch für das Bandbooking, Marketing und Design sowie die grundlegende Organisation vor Ort zuständig. In der Praxis bedeutet das, dass ich jeden Tag eine ganze Menge E-Mails abarbeite und währenddessen einen Überblick über die einzelnen Bereiche bewahren muss.


SLAM: Ein gern zitierter Klassiker bei Festivals, wenn es um die Gründung geht, ist ja dass es mit einer Handvoll Leuten beginnt, die zusammen mit Gleichgesinnten ihre Lieblingsmusik bei ein paar gekühlten Getränken genießen wollen. Wie war das denn nun bei euch?

Achim Bechtold: Bei uns war das Ganze eher auf einen unternehmerischen Gedanken zurückzuführen. Bis 2010 waren mein direkter Co-Veranstalter Christian Zeeh und ich auf allerlei Jugendhauskonzerten unterwegs, denn gerade in unserer Region gab es damals ein sehr reichhaltiges Angebot an Live-Musik in diversen Jugendhäusern. Als Anfang des letzten Jahrzehnts der Wehrdienst abgeschafft wurde, änderte sich das allerdings schlagartig. Denn den Jugendhäusern fehlten plötzlich die Zivis, die dort zuvor recht oft in Eigenregie Konzerte und Events auf die Beine gestellt haben – wie will man seine Zeit als Zivi sonst auch rumkriegen. Da ich aber schon sehr früh mit der Einstellung "Weniger motzen, mehr machen" großgezogen wurde, habe ich schnell beschlossen, dass es Handlungsbedarf gibt, wenn wir das Aussterben von lokalen Untergrundkonzerten verhindern wollen. Und das führte dann relativ schnell zum ersten Sunstorm Festival.


SLAM: Im Archiv eurer Website findet sich ein sehr rühriger Zeitungsartikel über die erste Auflage des Sunstorm im Jahr 2011, der die Besucherzahl mit 170 angibt. Wie haben sich die Publikumsanzahlen über die Jahre entwickelt?

Achim Bechtold: Möglicherweise wurden selbst die 170 Besucher von damals noch für die Presse beschönigt. (lacht) Damals haben wir uns aber auch sehr bewusst an den lokalen Jugendhauskonzerten orientiert und hatten natürlich dieselben Stärken und Schwächen. Da waren die Besucherzahlen von damals noch vergleichsweise gut. Inzwischen arbeiten wir da natürlich in anderen Dimensionen und steigern uns tatsächlich immer noch von Jahr zu Jahr, sodass wir zum zehnten Jubiläum vermutlich sogar ein ausverkauftes Festival mit über 2000 Besuchern haben werden. Das ist für uns schon eine ganz schöne Hausnummer.


(C) Sunstorm Open Air / Sunstorm Open Air 2020 Logo / Zum Vergrößern auf das Bild klickenSLAM: Es gibt Festivals, die ganz klein angefangen haben und nun riesige Events mit Tausenden Besuchern sind, hinter denen oft auch eine Firma steht. Manche, die das zunächst in ihrer Freizeit gemacht haben, leben nun im Brotberuf davon. Gab oder gibt es da auch bei euch Überlegungen diesbezüglich? Hinter dem Sunstorm Open Air steht ja Sonnenwirbel Entertainment, sodass man da was in dieser Richtung vermuten würde, wenn da nicht der Anhang "e.V." wäre…

Achim Bechtold: Mit dem Gedanken gespielt haben wir in der Vergangenheit natürlich bereits. Das Sunstorm Festival als Open Air existiert in seiner heutigen Form auch hauptsächlich aus diesem Gedanken heraus. Denn 2013 hatte ich zu meiner Studentenzeit die Initialbestrebungen unternommen, das Festival zu einem Open Air auszubauen, um mit dem potentiellen Mehrverdienst etwas finanzielle Sicherheit zu schaffen. Der ein oder andere hat mich damals zwar für verrückt erklärt… aber ich glaube, dass ich damals einfach einen selbstbewussten Eindruck gemacht habe und die meisten Mitstreiter damit überzeugen konnte. Aber weder damals noch heute hat das Sunstorm Open Air genügend Profit abgeworfen, um das Ganze als hauptberufliche Beschäftigung zu rechtfertigen. Zwar könnte man das Event noch größer aufziehen und mit den entsprechenden Bands sicher auch den Risikofaktor gering halten. Allerdings mögen wir das organische Wachstum des Events ganz gerne und wollen da nichts erzwingen. Gleichzeitig ist natürlich die Preispolitik ein enormer Faktor. Wir haben uns dafür entschieden, den kulturellen Anspruch in den Vordergrund zu setzen und etwas für die lokale Musikszene zu tun. Dadurch können wir die Eintritts-, Getränke- und Merchpreise alle auf einem humanen Level halten und werden nicht zuletzt auch unserer Vereinssatzung gerecht – also dem Veranstalten von unkonventionellen Kulturevents zur Unterstützung von lokaler Musik und Musikern. Dieses Konzept erlaubt uns weitestgehend auch mal etwas Extravagantes zu probieren. Mal ein Open Air-Kino, mal eine Buchlesung, mal eine Kurzfilmproduktion… wenn am Sunstorm wirklich unser Gehalt hängen würde, wäre das vielleicht alles nicht mehr so flexibel und experimentell und würde langfristig vermutlich auch keinen Spaß mehr machen.


SLAM: Ein nicht unwesentlicher Faktor bei Festivals ist ja der Umgang mit der lokalen Politik und den Behörden. Einerseits gibt es ja immer noch Vorbehalte und Vorurteile gegenüber Rock- und Metalfestivals, andererseits bedeuten die aber auch Geldeinnahmen für die Kommunen und die lokale Wirtschaft. Wie ist das bei euch?

Achim Bechtold: Ich glaube es gibt da immer die Nörgler und Querulanten, die dagegen sind. Gerade mit einem Metalfestival macht man sich ab einer gewissen Größe auch viele Feinde. Unaufgeklärtheit und Unverständnis sind da aber die eigentliche Wurzel des Problems. Inzwischen hat sich das bei uns deutlich verbessert. Zuletzt wurde meine Mutter zum Beispiel von einer Seniorin aus dem Dorf angesprochen, die sich aus Neugierde das Festival von außen ansehen wollte und am Ende von einem unserer Gäste begleitet wurde, der ihr mit dem Rollator über den Kies geholfen hat. Sicher gibt es auch immer noch negative Stimmen, aber die darf man auf Dauer einfach nicht an sich ranlassen. Die örtliche Gemeinde und Behörden haben ebenfalls bereits positive Stellung zu uns bezogen und stärken uns uneingeschränkt den Rücken. Das ist schön zu sehen, wenn man dadurch auch die Anerkennung für das bekommt, was man für die lokale Kulturlandschaft leistet.


(C) Michael Raubold Photographie / Sunstorm Open Air 1 / Zum Vergrößern auf das Bild klickenSLAM: Da die erste Auflage 2011 stattfand, feiert das Sunstorm Open Air nach Adam Riese 2020 das zehnjährige Jubiläum. Dazu gibt es ja auch eine spezielle, streng auf 100 Stück limitierte Jubiläumsbox mit allerlei Goodies drin…

Achim Bechtold: Genau. Ich hab` schon beim ersten Sunstorm gesagt, dass ich spätestens zum zehnten Jubiläum ein richtig geiles Festival-Package zusammenstellen will, das einfach Bock auf Sunstorm macht. Und auch in der Praxis habe ich immer mal wieder in diversen Iterationen daran gearbeitet. Das Herzstück des Jubiläumspakets war dabei schon immer unser erster eigener Sampler, den wir zuletzt vor fünf Jahren schon realisieren wollten. Dass es nun zum zehnten Jubiläum geklappt hat, macht uns sehr stolz. Auf dem Sampler finden sich nämlich zehn Songs von lokalen Bands, die in der Vergangenheit alle auf den unterschiedlichen Ausgaben des Festivals gespielt haben, in chronologischer Reihenfolge nach dem Auftrittsjahr. Damit wollen wir besonders unsere kleineren Bands aus der Region ins Rampenlicht stellen. Als elften Song haben wir auf der Silberscheibe dann auch noch unseren Jubiläumstrack, der von CIRCUS OF FOOLS – ebenfalls eine Band aus dem Süden – zusammen mit vielen Sunstorm-Veteranen realisiert wurde. Abgesehen vom Sampler findet sich in unserem Paket ein Sunstorm-Bluetooth-Lautsprecher, ein Jubiläums-Patch, eine Jubiläumsflagge, Ohrstöpsel, Feuerzeug, Aufkleber, ein Gutschein für das Snowstorm, eine Dose unseres Haus-Energy-Drinks "Solar Energy" sowie natürlich unser exklusives Jubiläumsshirt. Wenn der Sampler das Herzstück ist, dann ist das Shirt vermutlich so etwas wie die Aorta. Auf unserem Jubiläumsshirt sind alle Bands abgedruckt, die von 2011 bis 2019 auf dem Sunstorm gespielt haben beziehungsweise es 2020 noch tun werden.


SLAM: Viele Festivals haben mittlerweile einen "winterlichen" Ableger zusätzlich zum Hauptevent im Sommer, bei euch ist es das von dir gerade erwähnte Snowstorm im Februar. Was kannst du uns dazu erzählen?

Achim Bechtold: Das Snowstorm ist eines unserer Leidenschaftsprojekte, auf das wir sehr stolz sind. Nach außen hin ist das Snowstorm das, was das Sunstorm vor zehn Jahren war. Ein kleines Indoor-Event im Heilbronner Raum, auf dem sich lokale Bands eine Bühne teilen. Also genau das womit wir unsere Anfänge gemacht haben. Im Hintergrund organisieren wir aber nur einen kleinen Teil des Festivals. Für den Löwenanteil der Organisation arbeiten wir hier jedes Jahr im Wechsel mit einer lokalen Band, die das Event für uns veranstaltet. Das Bandbooking, das Getränkeangebot, die Infrastruktur und das ganze Drumherum wird dabei von der jeweils verantwortlichen Band organisiert. Mit diesem Konzept wollen wir jungen Bands die Option geben, selbst ein Event auf die Beine zu stellen, ohne in die inzwischen sehr präsente Gefahr zu laufen, mit diesem einen kompletten Reinfall und finanzielle Verluste zu erleiden. Dadurch dass wir als erfahrende Veranstalter im Hintergrund mitmischen, gibt es auch eine gute Anlaufstelle für Fragen und damit einen sehr guten Nährboden für Newcomer-Bands, die vielleicht ein Konzert veranstalten wollen, sich bisher aber vielleicht nicht getraut haben. Frei nach dem Motto "Hilfe zur Selbsthilfe". Da gab`s doch auch so `ne schöne Parabel mit einem Hungernden, der das Fischen beigebracht bekommt. (lacht)


SLAM: In zehn Jahren haben mittlerweile schon einige Bands bei euch gespielt. Konntest du dir da auch den ein oder anderen persönlichen Wunsch erfüllen? Und gibt es noch bestimmte Bands, die du unbedingt bei euch auf der Bühne sehen willst?

Achim Bechtold: Da wir schon immer aufs Geld schauen und in der Vergangenheit öfter mal jeden Cent rumdrehen mussten, hatte ich selten die Gelegenheit, blind meine Lieblingsbands zu buchen. Das lief seither immer eher unter der Überschrift: "Was können wir uns leisten und was trägt zum vielfältigen Programm bei?" Zum zehnjährigen Jubiläum hat sich das etwas geändert. In meiner Jugend war ich Riesenfan von MUSHROOMHEAD. Die haben damals genau meinen Musikgeschmack getroffen, von dem ich nicht wusste, dass ich ihn habe. Da die Truppe dieses Jahr in Deutschland ist, konnte ich mir das nicht entgehen lassen. Nebenbei bin ich auch großer Fan von Horrorpunk im Allgemeinen. Deshalb gibt es dieses Jahr auch ein Wiedersehen mit THE OTHER und den BLOODSUCKING ZOMBIES FROM OUTER SPACE auf dem Festival. Für mich persönlich wäre daher auch WEDNESDAY 13 ein echter Knaller. Von meinen persönlichen Neigungen abgesehen wären für das Sunstorm DIE APOKALYTISCHEN REITER oder KVELERTAK glaube ich `ne spitzen Sache. Aber ist natürlich alles nicht so einfach. (lacht)


(C) Michael Raubold Photographie / Sunstorm Open Air 2 / Zum Vergrößern auf das Bild klickenSLAM: Wie darf man sich die Planung des Line-ups vorstellen, sprich wie lange im Voraus werden Bands gebucht? Gibt es beispielsweise jetzt schon welche, die für das Sunstorm 2021 angefragt oder bereits fixiert sind?

Achim Bechtold: Das lässt sich gar nicht so pauschal sagen. Bei einem kleinen Festival wie unserem ist das Ganze eher ein dynamischer Prozess. Gerade bei den internationalen Bands sind wir stark davon abhängig, welche Bands sich im Sunstorm-Zeitraum ohnehin in Deutschland oder Europa aufhalten. Da fangen wir dann zum Teil schon ein Jahr vorher an nach Optionen zu suchen, weil sich der Booking-Prozess bei diesen Bands teilweise enorm strecken kann. Bei lokalen Bands veranschlagen wir in der Regel eine Bewerbungsfrist von sechs bis neun Monaten vor dem Festival. Generell kann man aber sagen, dass wir spätestens eine Woche nach dem Festival anfangen, für das kommende Festival zu buchen… und der Prozess erstreckt sich dann schlimmstenfalls bis drei Monate vor dem Festival. Letztes Jahr haben wir sogar schon im Frühling angefangen für 2020 zu buchen. Aber da dieses Jahr erst mal das Jubiläum ansteht und es an allen Ecken gerade anzupacken gilt, hatten wir dieses Jahr noch keine Zeit über 2021 nachzudenken. Da lassen wir es erst einmal ruhig angehen.


SLAM: Zum Abschluss die Standardfrage: Was sind deine Lieblingsbands und was läuft bei dir momentan besonders oft?

Achim Bechtold: Spannende Frage, die meine bisherige Seriosität vermutlich komplett zunichtemacht. Dadurch dass ich im Booking-Prozess das ganze Jahr Material von potentiellen Sunstorm-Bands anhöre, gehe ich in meiner Freizeit ganz gerne mal raus aus dem Metal- und Rock-Bereich. Aktuell höre ich viel EMINEM. "Epic Rap Battles of History" auf YouTube sind auch ein Dauerbrenner in meiner Playlist. DAFT PUNK, GORILLAZ, THE LONELY ISLAND und ELTON JOHN landen auch mal gerne in der Playlist. Ist vermutlich keine Antwort, mit der ich mich allzu beliebt bei der Leserschaft mache. (lacht) Aber um das etwas abzuschwächen: Im gitarrenlastigen Bereich höre ich noch ganz gern IN FLAMES, auch die neuen Scheiben, WEDNESDAY 13 und aktuell THE HU.


Alle Infos zum Sunstorm Festival findet ihr auf www.sunstormopenair.de.


 
# # # Andreas Grabenschweiger # # #


 
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