Es ist klar, dass die Kirche Rock’n’Roll als Satansmusik bezeichnet hat. Spätestens wenn man THE JIM JONES REVUE hört, wird klar, dass das einfach nur die Wahrheit ist. Die Kirche hat einmal recht. Die JIM JONES REVUE spielt eine unglaubliche laute, dreckige und rohe Art von Rock’n’Roll. Da sieht ELVIS nur noch aus wie das, was er wirklich war: eine schäbige, auflackierte Pappfigur für den Menschenzoo in Las Vegas. Laut Presseinfo ist die REVUE das unheilige Ergebnis einer Atombombe, die auf JERRY LEE LEWIS und BIRTHDAY PARTY gefallen ist und diese mutieren lassen hat (meine Interpretation). In diesem Fall lügt die Presseinfo noch nicht einmal. Das stimmt sogar. Die Briten rocken den Roll mit fuzzy Sounds, Verzerrern und Garagenklängen und dreschen auf ihre Instrumente ein, klauen bei den Klassikern, machen etwas Neues draus und prügeln sich durch ihren eigenen Wahnsin. Das geht so nicht, will man da schreien, aber es geht einfach nicht. Es geht nicht. „Here To Save Your Soul. Singles Volume One“ ist ein recht kurzes Album. Es gibt nur acht Songs. Sechs davon stammen von verschiedenen Singles und zwei sind Pre-Releases aus dem für nächstes Jahr geplante Album. Lohnt dennoch. So würde CHUCK BERRY klingen, würde man ihn auf einen V8 spannen und mit ihm als Geisterfahrer über die Autobahn preschen. Gas geben! Gas geben! Gas!www.myspace.com/thejimjonesrevue
Igor Eberhard (8)





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