Wabernder Rauch und gedämpftes Licht bestimmen die Atmosphäre, als die sechs Musiker die Bühne des ausverkauften Berliner Astra betreten und an ihren Instrumenten Platz nehmen. Ganz unaufgeregt erklingen die ersten Töne von "In Every Direction", und die unverkennbare, wie immer makellose Stimme von Frontmann José González läutet den Abend mit JUNIP ein.
Trotz seiner sehr zentralen Position – nicht nur auf der Bühne, sondern auch in der generellen Wahrnehmung – erscheint die Band als eine Einheit und überzeugt musikalisch auf höchstem Niveau. Ruhig und gelassen, aber dafür auf den Punkt. Das schlichte Bühnendesign und das zurückhaltende Licht unterstreichen diese Wirkung – keine Übertreibungen, keine unnötigen Effekte, alles ist angenehm auf das wirklich Notwendige reduziert.
80 Minuten lang spielt die sympathische Band aus Schweden Songs aus den gesamten acht Jahren ihres Schaffens. Bei einigen wird ausgelassen mitgesungen, bei anderen voller Andacht gelauscht. Die Stimmung an diesem Sonntagabend im Astra ist gut, sowohl auf der Bühne als auch im Publikum. Und als die Zugabe vorbei ist und die Band noch einmal zum Abschied gewunken hat, gehen alle selig lächelnd hinaus in die laue Frühlingsnacht.
# # # Text & Fotos: Sandy Worm # # #









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