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Kill or be Killed 3

Auch wenn sich ein gewisser Dämon nicht mehr blicken lässt, bedeutet das noch lange nicht Schonung für die russische Mafia.

(C) Splitter Verlag / Kill or be Killed 3 / Zum Vergrößern auf das Bild klickenNew York City ist ordentlich in Aufruhr, schließlich macht ein selbsternannter Rächer diversen Protagonisten der örtlichen Unterwelt derart konsequent den Garaus, das dies eine eigene Task Force der Polizei auf den Plan gerufen hat. Die von ihr verfolgte Spur droht allerdings ebenso schnell kalt zu werden wie das Thema von den Titelseiten zu verschwinden, denn der Gesuchte hängt seine Sturmmaske vorerst an den Nagel. Dylan hat nämlich herausgefunden, dass der ominöse Dämon, in dessen Auftrag er einmal im Monat einen schlechten Menschen töten soll, um nicht selbst über den Jordan gehen zu müssen, weniger überirdischen Ursprungs als vielmehr Folge einer medikamentösen Schieflage ist. Seinen dunklen Auftraggeber hat er inzwischen auf mehreren Gemälden seines Vaters erkannt.


Als sich eine neuerliche Erkrankung als bloße Lebensmittelvergiftung herausstellt, sind auch die letzten Zweifel ob seiner geistigen Zurechnungsfähigkeit beseitigt. Das heißt im Umkehrschluss aber keineswegs, dass er seine Karriere als Vigilant beendet. Ganz im Gegenteil, denn im Vorfeld einer Halloween-Party schlägt er wieder zu, muss er doch Vergeltung durch die russische Mafia fürchten, die die Suche nach ihm im Gegensatz zu den Behörden nach wie vor intensiv betreibt. Parallel zu seiner Annäherung an seine On/off-Beziehung Kira arbeitet sich Dylan gewissenhaft bis zum Boss des Mobs vor, doch gibt es noch Geheimnisse in seiner Vergangenheit, deren Schatten ihn in der Zwischenzeit einzuholen beginnen...


Der fantastische Twist am Ende des zweiten Bandes, mit dem die grundsätzliche Prämisse der Serie über den Haufen geworfen wurde, hallt noch als äußerst gelungen im Hinterkopf nach, da verlagert sich die Story auch schon massiv in die Richtung von beinhartem Crime noir, wie wir das vom Kreativteam Ed Brubaker und Sean Philips gewohnt sind (und im tiefsten Inneren auch erwarten). Eine derartige Überraschung noch zu toppen ist schwierig, glückt hier aber tatsächlich, sodass man im Vorfeld des großen Finales nicht mehr weiß, ob Dylans dämonischer Meister nun echt ist, eine Drogenfantasie oder Resultat einer Psychose. Dass "Kill or be Killed" mit Spannung, feinem Zynismus und perfekt darauf abgestimmten Artwork fesselt, darf hingegen als unumstössliche Tatsache gelten!


 
# # # Andreas Grabenschweiger # # #



Publisher: Splitter Verlag




 


 
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