Dem abschließenden Teil von Christopher Nolans Trilogie, "The Dark Knight Rises", ist es zu verdanken, dass die deutschen Fans fast zwei Jahrzehnte nach der Erstveröffentlichung wieder in den Genuss der berühmten "Knightfall"-Saga kommen. Die Storyline, die in den USA 1993/94 fast eineinhalb Jahre durch die diversen Batman-Reihen lief, wurde kurze Zeit später vom Carlsen Verlag in zehn dicken Paperbacks veröffentlicht. Die sind jedoch heutzutage nur mehr zu Sammlerpreisen zu bekommen, falls sie sich nicht bedingt durch den damals verwendeten mangelhaften Kleber in ihre Einzelseiten auflösen.Wie dem auch sei, Panini hat den Auftritt des Schurken Bane in Nolans Film genutzt, um drei dicke "Knightfall"-Sammelbände unter die Leute zu bringen. Vom Inhalt her entsprechen sie den Reprints von DC aus den 1990er Jahren, sprich: Es fehlt einiges an Material, das Carlsen seinerzeit nicht unterschlagen hatte, vor allem vom Mittelteil "Knightquest". Hardcore-Fans, die sich daran stoßen, sollten zu den von den Amerikanern neu aufgelegten Komplettbänden greifen, alle anderen werden mit Paninis Variante sicherlich genug Lesefutter.
Der zweite Band setzt direkt nach der legendären Szene an, in der Bane das Rückgrat von Batman gebrochen hat. Er ruft sich nun zum alleinigen Herrscher von Gotham aus und macht sich daran, alle kriminellen Aktivitäten in der Stadt unter seine Kontrolle zu bringen. Der kurzfristig in Lebensgefahr schwebende Bruce Wayne bittet Jean-Paul Valley alias Azrael, seinen Platz einzunehmen, um dem Verbrechen auch weiterhin die Stirn zu bieten. Der fanatische ehemalige Angehörige des Ordens von St. Dumas baut sich ein neues, furchterregendes Kostüm und geht zu Robins Entsetzen mit äußerster Brutalität vor.
Lässt man die Bedeutung der "Knightfall"-Saga für den Bat-Kosmos und ihre zeitliche Verwurzelung in einer Zeit von allerlei Hypes und Events auf dem amerikanischen Comic-Markt einmal außen vor, liefern Doug Moench, Chuck Dixon und Alan Grant packende Action, die einen gespannt umblättern lässt – auch wenn man weiß, wie die Sache ausgehen wird, ist es doch lohnend zu lesen, welche zwischenmenschlichen Probleme und psychischen Belastungen den einzelnen Charakteren wiederfahren. Angesichts der grafischen Revolution, die sich bei der Konkurrenz von Image zu dieser Zeit vollzog, muten das konservative Paneldesign und das solide, wenn auch unspektakuläre Artwork beinahe archaisch an – und verleihen dem Ganzen auf wundersame Weise gerade deshalb den Hauch des Besonderen und zu Recht Klassikerstatus. Resümee: Essentielle Bat-Lektüre!
# # # Andreas Grabenschweiger # # #
Publisher: Panini Comics





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