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Lord of Illusions

Die dritte Verfilmung einer Erzählung aus Clive Barkers "Books of Blood" ist jetzt zum fanfreundlichen Preis wieder zu haben.

(C) 20th Century Fox Home Entertainment / Lord of Illusions / Zum Vergrößern auf das Bild klickenFreunde ungeschnittener Kinokunst werden von 20th Century Fox dieser Tage geradezu verwöhnt, denn analog zur Serie "Action Cult Uncut" gibt es jetzt auch das Pendant "Horror Cult Uncut". Einer der kürzlich solcherart veröffentlichten Titel ist "Lord of Illusions", eine Adaption der Erzählung "The Last Illusion" aus dem sechsten Volume der "Books of Blood" von Clive Barker. Der Meister setzte den Film, der von Fox als Director`s Cut vorgelegt wird, 1995 als Drehbuchautor, Regisseur und Produzent in Personalunion um.


Darin treffen wir auf den Privatdetektiv Harry D'Amour (Scott Bakula), ein, wie sich im späteren Verlauf der Handlung zeigen wird, durchaus sprechender Name. Der gute Mann erhält den lukrativen Auftrag, einem Versicherungsbetrug in Los Angeles nachzugehen, stolpert dann aber in einen weitaus dramatischeren Fall. Seine bisherige Bekanntschaft mit okkulten Phänomenen kann ihn aber nicht auf den Horror vorbereiten, denn die angekündigte Rückkehr des getöteten Sektenführers Nix (Daniel van Bargen) auslöst.


Einer aus der Gruppe jener, die ihn damals 1982 in der Mojave-Wüste nach der Entführung eines kleinen Mädchens ins Jenseits beförderten, ist der zum Publikumsliebling avancierte Illusionist Philip Swan, der stirbt, als eine Nummer mit scharfen Schwertern schiefgeht. Seine Frau Dorothea (Famke Janssen), bei der es sich um das damals von Nix gefangengehaltene Kind handelt, bittet D'Amour um Hilfe. Das ist auch bitter nötig, denn die Anhänger des bösen Meisters sind bereits auf dem Weg in das ehemalige Quartier der Sekte.



Mit "Lord of Illusions" wollte Clive Barker eine mit Horrorelementen versetzte Crime noir Story erzählen, was man ihm sofort abnimmt. Nicht nur was die Atmosphäre, sondern auch die spärlich eingesetzten digitalen Effekte betrifft, atmet der Film eher die Luft der 1980er Jahre als die der tatsächlichen Entstehungszeit 1995. Die Darstellung von Scott Bakula als tougher Ermittler, der in einen gut inszenierten Alptraum gerät, trägt maßgeblich zu diesem Retro-Charme bei. Sollte man als Fan von Clive Barker gesehen haben!


 
# # # Andreas Grabenschweiger # # #



Publisher: 20th Century Fox Home Entertainment




 
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