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Marvel Origins 43

Spider-Man am Tiefpunkt und Steve Ditko in lichten künstlerischen Höhen sorgen für einen ikonischen Moment der Netzschwinger-Historie.

Marvel Origins 43Mit dem achten Arachno-Eintrag in die "Marvel Origins"-Reihe nähern wir uns unaufhaltsam dem Ende der Zusammenarbeit zwischen Stan Lee und Steve Ditko. Bevor es soweit ist und der nicht minder legendäre John Romita die Szene betritt (seine erste Arbeit für das "House of Ideas" in Form von Inks für "Avengers" 23 findet sich übrigens im vorangegangenen Band), läuft der Zeichner, der inzwischen auch die Handlung übernommen hat, mit der "Master Planner Saga" zur absoluten Höchstform auf. Deren Auftakt fand sich in Band 36, mit dem zweiten und dritten Kapitel aus "The Amazing Spider-Man" 32 und 33 startet die vorliegende Ausgabe daher in mustergültiger Form.


Alles ist angerichtet, was es für einen Klassiker braucht: May Parker liegt im Sterben aufgrund der Spende des radioaktiv verstrahlten Bluts, das sie von Peter kürzlich erhielt, und seine Kommilitonen sehen in ihrem Studienkollegen einen eingebildeten Snob, der sie ignoriert, in Wahrheit aber mit den Gedanken bei seiner Tante ist. Noch dazu bleibt der Master Planner unauffindbar, doch dann verknüpfen sich die (Spinn-)Fäden des Schicksals, denn die Handlanger des ominösen Schurken stehlen ein Serum, das Doktor Curt Connors (alias Lizard) für die Heilung der alten Dame braucht. Beim Showdown mit Master Planner, der sich als Doctor Octopus entpuppt, wird Spidey unter Maschinen einklemmt und droht letztlich zu ertrinken – es folgt Drama der Spitzenklasse samt einer ikonischen Szene, die seither oft zitiert wurde.


Eine kleine Anmerkung zu der Otto Octavius gewidmeten redaktionellen Seite sei hier erlaubt: Darin hebt Massimiliano Brighel die Bedeutung von Dan Slott für dessen charakterliche Weiterentwicklung (in der "Superior Spider-Man"-Storyline) hervor, unterschlägt dabei aber, dass bereits "Superhelden-Psychologe" Jean Marc DeMatteis diesbezüglich während der 1990er Klonsaga Pionierarbeit leistete. Auch die folgenden "ASM"-Hefte 34-36 mit der Rückkehr von Kraven und dem Molten Man sowie dem Debüt von Looter unterhalten prächtig, zwischendurch darf Peter auch kurz mal Pause vom "Parker-Glück" machen, nachdem Betty Brant aus New York abgereist ist und sich Gwen Stacy anschickt, die Rolle als Love interest zu übernehmen.


 
# # # Andreas Grabenschweiger # # #



Publisher: Hachette



Erhältlich im Zeitschriftenhandel und auf www.die-superhelden-sammlung.de.


 

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artikel closer s147 rc45© SLAM Media

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