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Marvel Origins 52

Abgang Steve Ditko, Auftritt John Romita!
Marvel Origins 52
© Hachette

Die neunte Dosis an Spidey-Abenteuern aus seligen „Silver Age“-Tagen hat es in sich, steckt sie doch voller Veränderungen. Am augenfälligsten wird dies in grafischer Hinsicht, denn der Band beginnt mit „The Amazing Spider-Man“ 37 und 38, den letzten von Steve Ditko mitgestalteten Heften. Danach verließ der Künstler Marvel und sollte schließlich erst 1979 wieder zurückkehren, um als Freelancer für den Verlag zu arbeiten – umso bedauerlicher, dass die zwei Abenteuer des Charakters, den er von Beginn an und für Generationen von Kreativen nach ihm geprägt hatte, so unspektakulär ausfallen. Der erste Auftritt von Professor Mendel Stromm und die Episode rund um den leidlich erfolgreichen Boxer Joe Smith bleiben im Vergleich etwa zur hochdramatischen „Master Planner Saga“ eher blass.


In den Monaten vor seinem Abschied hatte einiges von Ditkos objektivistischer Weltsicht auf Peter Parker abgefärbt, so ließe sich also glatt annehmen, dass es in gewisser Weise auch er selbst ist, der wie Tante Mays Neffe im letzten Panel von Heft 38 deprimiert und mit hängenden Schultern die Treppe in Richtung seines Zimmers erklimmt. Nach diesem Abschied kündigt sich direkt im Anschluss der Beginn eines neuen und nicht minder aufregenden Kapitels der Netzschwinger-Ära an, denn ab „ASM“ 39 übernimmt John Romita die Bleistiftzügel und sorgt für Eleganz, wohin das Auge blickt. Die Gesichtszüge Peters und besonders jener der Damenwelt werden nun weicher und runder, was dem Seifenoper-Charakter der Serie wesentlich besser entspricht.


Gleich der Einstand von „Jazzy Johnny“ macht den Weg frei für einen Knaller, nämlich der Demaskierung von Spider-Man (erzwungen) und dem Green Goblin (freiwillig). Der Zweiteiler mit einem (vorläufig) guten Ende lässt es an Action und Dramatik an nichts mangeln, gleichzeitig hellt sich der bisher spürbar düstere, gedämpfte Grundton auf. Die Atmosphäre zwischen Peters neuen Bekanntschaften an der Uni entspannt sich, die Basis für die Zuneigung zu Gwen wird gelegt und unser Held darf sich gar ein Motorrad gönnen. Nach der Konfrontation mit dem erstmals auftretenden Rhino und bevor in „ASM“ 42 Mary Jane endlich voll auf den Plan tritt, gibt es zum Abschluss noch ein Team-up mit der Fackel aus „Strange Tales Annual“ 2 (1963) und mehrere Seiten Layoutskizzen von Steve Ditko.


# # # Andreas Grabenschweiger # # #
 

Publisher: Hachette


Erhältlich im Zeitschriftenhandel und auf www.die-superhelden-sammlung.de.
 

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