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Marvel Origins 54

Wo diesmal Marvel draufsteht, steckt einiges an Atlas drin.
Marvel Origins 54
© Hachette

Wie bereits in Reviews vorangegangener Bände der „Marvel Origins“-Reihe erwähnt vollzog sich ein fließender Übergang im Output des Verlags, der seit den 1950ern als Atlas fungierte und nach dem erfolgreichen Start ins „Silver Age“ der Superhelden-Comics in Marvel umbenannt wurde – auch in den ersten Abenteuern des nordischen Donnergotts wimmelte es von außerirdischen Eroberern und Monstern. Die diesmal abgedruckten „Thor“-Ausgaben 131-135 aus der zweiten Jahreshälfte 1966 wecken unweigerlich die Erinnerung an diese beiden erzählerischen Standards, die Stan Lee im Verbund mit Jack Kirby oder Steve Ditko in den verschiedenen Anthologien reihenweise vom Stapel gelassen hatte.


Zunächst hätten wir da nach dem Ende der zweiten „olympischen Episode“ mit Hercules im Zuge der Auflösung der Frage, bei wem es sich um Jane Fosters mysteriöser Mitbewohnerin Tana Nile in Wirklichkeit handelt, den Auftritt der Rigellianer. Die Art, wie diese Kolonisatoren neue Welten für sich beanspruchen, ist durchaus amüsant, denn alles läuft streng nach Protokoll und mit bürokratischer Genauigkeit ab. Damit kollidiert logischerweise die Urgewalt des Sprosses von Odin, der nach einer gefühlten Ewigkeit überraschenderweise doch noch die Erlaubnis von diesem erhalten hat, die angebetete Irdische zur Frau zu nehmen. Nun muss er allerdings feststellen, dass sie verschwunden ist und durch Tana Niles Volk in großer Gefahr schwebt.


Wahrhaft monströs geht es weiter mit einer der ausgefallensten Schöpfungen von Lee/Kirby, dem lebenden Planeten Ego, der auf der letzten Seite von „Thor“ 132 auftritt und den Prinzen Asgards das göttliche Leben schwermacht. Im Anschluss debütieren der High Evolutionary und seine Knights of Wundagore, denen wir bereits in Band 105 der „roten“ Hachette-Sammlung begegnet sind, wobei die genetischen Manipulationen mit Man-Beast ein Ungetüm entstehen lassen, bei dem sich der „King“ ordentlich austoben konnte. Auch in den letzten zwei abgedruckten „Tales of Asgard“ in diesem Band aus „Thor“ 134 und 135 sorgt eine Bestie für Ungemach, niemand Geringerer als Fafnir höchstpersönlich, der mit den Recken Asgards abrechnen will. Der Donnergott hatte 1966 zweifellos einen guten Lauf…


# # # Andreas Grabenschweiger # # #
 

Publisher: Hachette


Erhältlich im Zeitschriftenhandel und auf www.die-superhelden-sammlung.de.
 

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