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Marvel Origins 55

Die X-Men bekommen nicht nur den Zorn von Magneto, sondern auch erstmals jenen ihrer Mitmenschen zu spüren.
Marvel Origins 55
© Hachette

An dieser Stelle kann nur spekuliert werden, was Panini in Italien dazu bewogen hat, die X-Men in der von Hachette adaptierten „Super Eroi Classic“-Kollektion erst so spät ins Rennen um die Gunst der Fans der „Silver Age“-Marvels zu schicken. Immerhin ist die Wartezeit auf Nachschub bemerkenswert kurz ausgefallen, denn nach Band 51 mit dem Auftakt folgen jetzt schon die nächsten fünf US-Hefte der damals im zweimonatlichen Rhythmus veröffentlichten Serie. Zunächst verfestigt sich der Eindruck, dass Magneto zu so etwas wie einem Dauergegner avanciert, schließlich tritt er Professor Xaviers Schützlingen in „X-Men“ 6 und 7 erneut entgegen (und wird in der Folgeausgabe zumindest von Mastermind vertreten).


Allen drei Ausgaben gemein ist ein Wettrennen zwischen der von ihm angeführten Bruderschaft der bösen Mutanten und ihren Widersachern im Dienst des Guten um weitere Vertreter des Homo superior: Als Erstes wird Namor als Mutant „geoutet“, der das Angebot von Magnus Lehnsherr zu einer Zusammenarbeit (sprich Unterwerfung) ebenso ablehnt wie der wieder auftauchende Blob, während sich Unus der Unberührbare aus freien Stücken der Bruderschaft anschließen will. Dabei sticht ins Auge, dass der frühe Magneto in Sachen Skrupellosigkeit sogar FF-Erzfeind Doctor Doom übertrifft und jederzeit bereit ist, auch seine Verbündeten für die eigenen Zwecke zu opfern – kein Vergleich mit dem Meister des Magnetismus unserer Tage! Dass er hier auch telepathische Kräfte hat, welche jenen des Professors nahekommen, fällt jedoch eher in die Kategorie „zu viel des Guten“ (wie etwa die ursprüngliche Version von Spideys Spinnensinn).


In „X-Men“ 8 wird die Gruppe X auch zum ersten Mal mit der Feindseligkeit eines wütenden Mobs und dem Hass ihrer Mitmenschen konfrontiert, ein Motiv, das ein wesentliches Fundament der gesamten Mutantenhistorie im „House of Ideas“ darstellt und Hank McCoy kurzfristig dazu veranlasst, den Hut zu nehmen. Bereits in der Ausgabe vorher verabschiedet sich Charles Xavier, um Cyclops das Kommando zu überlassen, was einen Schritt zu einem unabhängigeren Team darstellt, gleichzeitig erleben wir die erste Inkarnation von Cerebro, dem Gerät zur Ortung von Mutanten. Während die Episode um Lucifer in „X-Men“ 9 nur als wenig spektakuläres Vehikel dient, um die Avengers als Gaststars zu inszenieren, durfte der verlässliche Jack Kirby in der zehnten Nummer, die das Debüt von Ka-Zar enthält, immerhin einige Urzeitwesen auf das Papier bringen.


# # # Andreas Grabenschweiger # # #
 

Publisher: Hachette


Erhältlich im Zeitschriftenhandel und auf www.die-superhelden-sammlung.de.
 

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artikel closer s144 pc6© SLAM Media

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