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Marvel Origins 61

Diesmal enthalten: Eine „dea ex machina“ im wahrsten Sinne des Wortes und jede Menge Rampenlicht für Jack Kirby.
Marvel Origins 61
© Hachette

„Du musst fort von hier, holde Sif! So edel dein Herz auch sein mag… du bist doch nur eine Frau!“
Thor


Unerfüllte Liebe und emotionales Drama sind Kernbestandteile jeder guten Superhelden-Seifenoper aus dem Hause Marvel, doch bei den Abenteuern des nordischen Donnergottes strapazierte Stan Lee die Geduld der Leserschaft ordentlich lange, ohne dass wirklich ein Fortschritt zwischen dem Titelhelden und seiner irdischen Angebeteten eintrat. Umso überraschender mag für manche gewesen sein, dass im vorangegangenen Eintrag innerhalb der „Marvel Origins“-Reihe der sture Allvater doch noch sein Einverständnis gab, was das Ringen seines Sprösslings um die Anerkennung der Verbindung mit Jane Foster betraf – da aber bekanntlich alles seinen Preis hat, muss Thors Herzblatt eine Unsterbliche werden, um ihm ebenbürtig zu sein.


Folglich wartet in Asgard eine Prüfung auf sie, der sie sich allerdings nicht gewachsen zeigt – wie so ermüdend oft bei den Marvel-Comics des „Silver Age“ erweist sich das „schwache Geschlecht“ als nicht nervenstark genug. Und ehe sich’s so mancher Fan versah, wird die arme Jane zurück auf die Erde verfrachtet und plötzlich erscheint Götterkollegin Sif sozusagen als „dea ex machina“. Sie war bereits zuvor in den „Tales of Asgard“ aufgetreten, dort jedoch als blond und Balders Schwester, hier jedoch hat sie schwarzes Haar und ist Schwester von Heimdall – der gute Thor zeigt sich hin und weg von der wackeren Schönheit und mehrere Jahre an Irrungen und Wirrungen amouröser Natur sind vergessen.


Mit diesem Schnellschuss hatte es sich Stan Lee, dem vielleicht die Ideen ausgegangen waren, wie sich das Ganze noch weiter in die Länge ziehen ließe, dann leider doch etwas zu leicht gemacht. Schade! Um diese storytechnische Scharte auszuwetzen, wird es jedoch dann besonders episch, sodass der kongeniale Mitstreiter Jack Kirby im zweiten Annual sowie den folgenden „Thor“-Ausgaben 137-139 besonders epische Kämpfe inszenieren darf (von den inkludierten „Tales of Asgard“ ganz zu schweigen). Zuerst kommt es zum Wettkampf der Krieger in Asgard, dann folgt dieser „Trockenübung“ ein waschechter Konflikt, nämlich der mit den Trollen, in dessen Verlauf der Odinsohn pikanterweise seinen magischen Hammer verliert und auf der Erde festzusitzen droht.
 

# # # Andreas Grabenschweiger # # #
 

Publisher: Hachette


Erhältlich im Zeitschriftenhandel und auf www.hachette.de/de-de/Marvel-Origins/shop.
 

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artikel closer s144 rc44© SLAM Media

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