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Masters of the Universe 3

In letzter Sekunde ist es gelungen, die Vernichtung von Castle Greyskull zu verhindern und den Fluss der Magie zu kanalisieren.

Masters of the Universe 3Nur dank He-Man und seinen Freunden konnte Eternia einem grausamen Schicksal entgehen, doch es bleibt keine Zeit zum Verschnaufen. Die Mächte des Bösen füllen ihre Reihen. Hordak errichtet in der Fright Zone sein Hauptquartier und schart Kämpfer um sich, Skeletor zeigt sich ebenfalls nicht untätig und rekrutiert in Snake Mountain weitere Krieger. Er besitzt außerdem das Buch des Bösen – vor den Augen der Menschen verborgen beginnt es unheilvollen Einfluss auf die Bewohner Eternias auszuüben.


Auch Teela und Man-At-Arms sind betroffen, ohne Vorwarnung werden aus Freunden erbitterte Feinde. He-Man muss schnell handeln. Die Macht des Buchs kann nur gebrochen werden, wenn er den Kristallschild in seinen Besitz bringt. Dieser ist allerdings in mehrere Teile zerbrochen, die sich an besonders gefährlichen Orten des Planeten befinden. Ohne zu zögern begeben sich die Helden auf die Suche nach den Fragmenten des Schilds und treten eine Reise voller Gefahren an.


Der Relaunch der "Masters of the Universe"-Reihe ist geglückt und wird bereits mit der dritten Episode zügig fortgesetzt. Erneut gelingt es prächtig, den Geist der alten Europa-Produktionen heraufzubeschwören sowie die Story an den richtigen Stellen auf ein neues Level zu führen und zu entstauben. Bereits nach wenigen Minuten entfaltet sich ein spannender und mit viel Liebe zum Detail entworfener Plot. Den Hörer erwartet eine gelungene Mischung aus Spannung und Action garniert mit vielen farbenfrohen und lebendigen Eindrücken aus der Welt Eternias. Das Publikum reist mit zu düsteren und exotischen Orte, die den Ideenreichtum dieser Serie widerspiegeln. In mehreren Handlungssträngen wird die Suche nach dem Kristallschild erzählt, die mit dem richtigen Tempo und einigen spannenden Wendungen zu überzeugen weiß. Natürlich bekommt auch der Humor seinen Platz, für den sich einmal mehr Orko verantwortlich zeigt.


Im Fall einer Serie wie "Masters of the Universe" ist das Dialogbuch eine besondere Herausforderung. Man muss glaubwürdig sowie authentisch wirken und gleichzeitig die gefährliche Klippe umschiffen, Dialoge zu kreieren, denen ein ordentlicher Fremdschämfaktor innewohnt. Hier darf Entwarnung gegeben werden: Dem dritten Durchgang glückt dieser Spagat ebenfalls. "Der Kristallschild" präsentiert sich absolut überzeugend und macht Lust auf mehr. Die Soundeffekte sind gut gewählt und unterstreichen den Charakter der verschiedenen Szenen oder verleihen ihnen eine zusätzliche individuelle Note. Der Soundtrack tut ein Übriges, um ein warmes Nostalgiegefühl zu erzeugen, ohne dabei auch nur im Geringsten angestaubt zu wirken.


In den verschiedenen Fraktionen stoßen neue Charaktere hinzu, die das Ensemble auf zwei Dutzend Stimmen anwachsen lassen – eine Größenordnung, die sich aktuell nur selten finden lässt. Bei der Auswahl der Sprecher hat die Retrofabrik bereits bewiesen, dass man mit viel Fingerspitzengefühl vorgeht, nun ist es aber dennoch passiert. Einige Stimmen sind sich von Klang und Stimmfärbung her sehr ähnlich, wenn diese jetzt auch noch gemeinsam in einer Szene zu hören sind, fällt es schwer, die verschiedenen Charaktere auseinanderzuhalten. Nicht falsch verstehen! Jede einzelne Stimme für sich passt sehr gut zu ihrer Figur, nur das Zusammenspiel macht es für den Rezipienten schwierig, sie zu unterscheiden. 


Alle Sprecher zeigen sich wieder mit viel Herzblut und Engagement bei der Sache. Neben den bereits bekannten Stimmen von Patrick Messe, Lisa Cardinale, David M. Schulze oder Johannes Steck sind hier auch erstmalig Tim Grobe, Dirk Hardegen und Enno Kalisch zu hören, die einen guten Einstand feiern. "Masters of the Universe" geht auf einem hohen Niveau weiter. Figuren entwickeln sich und bekommen zusätzliche Tiefe, während andere ihren ersten Auftritt haben und die fantastische Welt Eternias erweitern. Eine tiefe Verneigung vor den Hörspielen der 1980er Jahre, inszeniert mit den Mitteln einer heutigen Produktion. Einfach gut!


 
# # # Justus Baier # # #



Publisher: Retrofabrik


 

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