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Masters of the Universe 4

Die alten Schriften in der Bibliothek von Eternis liefern einen Hinweis auf die Herkunft von Hordak. Teela und Prinz Adam starten eine Expedition, um mehr Informationen zu erhalten.

Masters of the Universe 4Noch immer verfügt man über wenig Kenntnisse über die Herkunft jener Feinde, die seit kurzer Zeit Eternis und seine Bürger bedrohen. In den alten Schriften findet der Gelehrte Gwildor einige Texte, die mehr über Hordak und seine Abstammung liefern. Sofort ist das Interesse von Teela und Prinz Adam geweckt und beide begeben sich auf die Suche nach dem Anführer der Wilden Horde. Doch die kurzfristig anberaumte Expedition nimmt einen ganz anderen Verlauf als geplant.


Das Duo macht unerwartet Bekanntschaft mit einer Gruppe von Söldnern, die sich auf der Suche nach der verborgenen Kammer der Morc befinden. Kurzerhand bringen sie Teela und Adam in ihre Gewalt, um von Skeletor mehr über deren mögliche Lage zu erfahren. Dessen Überraschung ist groß, spielt ihm das Schicksal doch nicht nur einen seiner größten Widersacher in die Hände, sondern liefert zusätzlich auch noch eine heiße Spur zu der Waffenkammer. Schnell begibt man sich auf die Suche nach dem unterirdischen Komplex.


Die dort verborgenen Artefakte sind derart mächtig, dass sogar eine zeitweilige Allianz mit Hordak und seinen Kriegern geschlossen wird, um ans Ziel zu gelangen. Die beiden Anführer wissen zudem von einem Überbleibsel aus der Vergangenheit, das alle anderen Artefakte in den Hintergrund rücken lässt: Klingsor, das Schwert der Verdammnis. Kann He-Man die vereinten Kräfte des Bösen noch stoppen, bevor sie ihre Macht entscheidend vergrößern können und womöglich den Sieg davontragen?


Inhaltlich wie auch produktionstechnisch waren alle bisherigen "Masters of the Universe"-Folgen von Retrofabrik gut und wussten Neueinsteiger wie Nostalgiker gleichermaßen zu überzeugen. Mit "Das Schwert der Verdammnis" ist es gelungen, sich in allen Bereichen nochmals zu steigern. Zeichneten sich die vorangegangenen Abenteuer He-Mans und seiner Gefährten durch einen enormen Spannungsfaktor und Originaltreue zu den im Ehapa Verlag veröffentlichten Comics aus, so kommen nun einige neue Elemente hinzu. Waren es bisher die Auftritte von Orko und seiner Zauberkünste, die für die humorvollen Momente verantwortlich waren, so ergänzt man diese nun durch einige launige Sprüche und Seitenhiebe im Geplänkel der rivalisierenden Monsterfraktionen, die für das eine oder andere Grinsen sorgen und dabei keinesfalls in die Kategorie Fremdschämen fallen.


Dazu werden auf subtile Art immer wieder kleine Fingerzeige auf die Vergangenheit Eternias, der verschiedenen Völker und einiger der Figuren in der Handlung versteckt, die so ganz nebenbei die Lust auf mehr wecken. Die eigentliche Story bietet ein actionreiches Abenteuer im Kampf zwischen Gut und Böse mit einigen Wendungen, sodass bis zum Schluss unklar bleibt, wer als Sieger vom Platz gehen wird. Natürlich darf dabei ebenso wenig der obligatorische Showdown zwischen den unterschiedlichen Parteien fehlen wie ein zunächst nicht zu gewinnender Fight mit einem hässlichen Vertreter der Flora und Fauna Eternias.


Der Background einiger Figuren wird dezent vertieft, während neue Charaktere in dieser Episode ihr Debüt feiern und gleich erste eigene Akzente setzen. Die Dialoge haben sich noch einmal gesteigert und gewinnen an Authentizität hinzu. Der Soundtrack ist genau so ausgefallen, wie man es von einer Serie wie "Masters of the Universe" erwarten darf. Die Melodien sind oft dramatisch, manchmal geradezu episch, und liefern den idealen Hintergrund für die heldenhaften Abenteuer von He-Man und seinen Freunden. Die Soundeffekte runden den gelungenen Eindruck der Produktion ab und sorgen dafür, dass die einzelnen Szenen glaubhafter und greifbarer für das Publikum werden.


Die Serie zeichnete sich schon zuvor durch ein großes Sprecheraufgebot aus, das mit der vierten Folge nochmals Zuwachs erhält. Alle neuen Akteure sind keine Unbekannten. So stoßen nun Daniel Welbat, Detlef Tams und Uve Teschner hinzu und können gleich in ihren Rollen überzeugen. Zu den Highlights zählen nach wie vor die Auftritte von Wolfgang Häntsch als Hordak und Johannes Steck, die in ihren Stimmen den richtigen Gruselfaktor zu entfalten wissen. Dazu kommen viele weitere bekannte Synchronstimmen, die ohne Ausnahme eine überzeugende Arbeit abliefern. Veränderungen sind allesamt nur auf der Habenseite zu verbuchen. "Masters of the Universe" aus dem Hause Retrofabrik ist es gelungen, das schwere Erbe der Europa-Serie fortzuführen und dazu eigene Akzente zu setzen. So darf es gerne weitergehen!


 
# # # Justus Baier # # #



Publisher: Retrofabrik


 

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