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Masters of the Universe 8

Bereits vor Jahrtausenden stand Eternia einmal mehr am Abgrund: Die Magierpriester planten ihre Macht in einem unheilvollen Ritual zu vereinen.
Masters of the Universe 8
© Retrofabrik

In Eternis herrscht reges Treiben. man erwartet eine Delegation aus dem Königreich Sartorius. Angeführt von Prinzessin Sharella gilt es, die Freundschaft zwischen den beiden Ländern zu vertiefen. Doch Teela und Prinz Adam ist es nicht vergönnt, lange an den Festlichkeiten teilnehmen zu können. Stratos kommt mit einem dringenden Hilferuf der Zauberin von Castle Grayskull an den Hof von König Randor. Die Mauern der Burg werden von einer unheimlichen Schar von Skeletten attackiert.


Die Helden zögern keine Sekunde und machen sich auf den Weg, Grayskull mit ihrem Leben zu verteidigen. Noch ahnt keiner, dass niemand Geringerer als Skeletor hinter dem heimtückischen Angriff steckt. Gemeinsam mit Evil-Lyn ist es dem bösartigen Zauberer gelungen, hinter das Höllentor vorzudringen, einen geheimen Ort, verborgen im Strom der Magie. Sie entfesseln ein uraltes Übel, welches das gesamte Geschick der Helden Eternias bedarf, um zu verhindern, dass das Böse am Ende triumphiert.


Die achte Episode präsentiert eine faustdicke Überraschung und straft alle jene Lügen, die die Auffassung vertreten, dass die Geschichten aus der „Masters of the Universe“-Reihe alle nach dem gleichen Schema funktionieren würden. Anstatt einen der Gegenspieler der Helden Eternias mit einer neuen Superwaffe auszustatten, mit der er seine Macht vermehren möchte, ist der Auslöser der höchst bedrohlichen Ereignisse dieses Mal tief in der Geschichte des Planeten verborgen. Auf dieser Grundlage entspinnt sich eine höchst unterhaltsame Story, in der ganz nebenbei wieder einige kleine Geheimnisse enthüllt werden. Der Plot weiß sowohl mit einer ordentlichen Portion Action als auch einer durchaus unheimlichen Atmosphäre zu punkten.


Mit der Einführung des Königreichs Satorius wird die Karte Eternias einmal mehr erweitert und gezeigt, wie viel Potenzial noch in dieser jungen Serie steckt. Sehr erfreulich ist, dass das Kreativteam neben einer spannenden Handlung nicht auf die Figurenentwicklung vergisst und schildert, wie es mit den in der letzten Folge eingeführten Charakteren Man-E-Faces und Extendar weitergeht. Als Auslöser für den Zwischenfall vor den Mauern von Grayskull in der Gegenwart wählt man ein weit zurückliegendes Ereignis in einem längst vergessenen Zeitalter. Die dort angesiedelte Story unterscheidet sich nicht nur durch die agierenden Figuren, sondern auch durch einen deutlich höheren Härtegrad.


Neben einer Reihe von Menschenopfern, die die Macht von Karak vermehren sollen, hören wir ebenso von einem Helden, der nicht davor zurückschreckt, selbst furchtbare Mittel zu wählen, um dem Bösen Einhalt zu gebieten. Trotz der dichten Atmosphäre, der man sich nur schwer zu entziehen vermag, gelingt es immer wieder, die Geschehnisse durch eine wohl dosierte Portion Humor aufzulockern. Wer wäre dazu besser geeignet als Orko, der sich mit seinen Zauberkünsten einmal mehr in eine missliche Lage bringt?


Der Soundtrack ist wieder eine gesunde Mischung aus Pathos und Dramatik. Die vorherrschende Stimmung einer Szene wird immer perfekt eingefangen, egal ob es sich um die hitzigen Momente mitten im Schlachtgetümmel oder die eher unheimlichen Momente zu Beginn dieses Hörspiels handelt. Die Soundeffekte sind gut platziert und erzeugen ein hohes Maß an Authentizität, eben auch genau dann, wenn es darum geht Dinge akustisch zu kreieren, die es in der Realität nicht gibt.


Musikalische Gestaltung, die Unterlegung mit den passenden Geräuschen in Verbund mit guten Dialogen und eine packende Geschichte erschaffen ein äußerst homogenes Ganzes. An der Sprecherfront ist es einmal mehr ein wirklicher Ohrenschmaus, Johannes Steck als Skeletor zu hören. Sichtlich gereift und gewachsen ist Maria Koschny als Evil-Lyn. Weitere Highlights setzen Patrick Messe als Erzähler, Matthias Brinck als Orko und Engelbert von Nordhausen als Zeitloser. Die Qualität der Serie lässt um keinen Zentimeter nach, im Gegenteil, alles wirkt deutlich gereifter und erwachsener als zu Beginn der Reise.
 

# # # Justus Baier # # #
 

Publisher: Retrofabrik
 

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artikel closer s147 rc45© SLAM Media

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