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Men in Black 3

Agent J reist in der Zeit zurück, um seinen Partner K und die Welt vor dem fiesen Alien-Bösewicht Boris the Animal zu retten.

(C) Sony Pictures Home Entertainment / Men in Black 3 / Zum Vergrößern auf das Bild klickenKlingt simpel, ist es aber natürlich nicht! Im dritten Teil der überaus erfolgreichen "Men in Black"-Reihe geht es gewohnt actionreich und bunt zur Sache. Auch die Special Effects sind wie bisher zahlreich, aber erfreulich unaufdringlich und trotzdem will der Funke einfach nicht überspringen. Zu viele Ideen wurden in die Geschichte gepackt und unausgegoren zurückgelassen. Die Beziehung zwischen K und J wird ansatzweise untersucht, jedoch nicht genug um das Geplänkel interessant zu machen.


Die Zeitreisegeschichte verstrickt sich leider in einigen Widersprüchen und lässt so manche Fragen offen. Gewohnt gut ist aber dennoch auch hier das große Staraufgebot. Will Smith ist genauso erfrischend komisch wie Tommy Lee Jones erfrischend stoisch. Emma Thompson mimt Agent O "very british" und stellt eine würdige Nachfolgerin von Rip Torn dar (der zurzeit ja mehr mit Bankraub als Schauspielerei beschäftigt ist). Großer Star des Films ist aber sicherlich Josh Brolin und seine augenzwinkernde Tommy Lee Jones Parodie.


Ähnlich spaßig ist auch die Darstellung der Swinging Sixties inklusive schamlosem Rassismus und der Wahrheit über Andy Warhol – enttäuschend hingegen der bisher schlechteste Bösewicht. Der seinerzeit von Agent K in einem Hochsicherheitsgefängnis auf dem Mond eingekerkerte Außerirdische Boris ist bestenfalls lächerlich, aber tendenziell eher nervig. Fazit: Der bisher schwächste Teil, aber immer noch die Zeit wert gesehen zu werden.



# # # Maria Capek # # #



Publisher: Sony Pictures




 
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