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MOB - Mich Kriegt Ihr Nicht

Problembärrecords/Hoanzl

MOB Mich kriegt ihr nicht (c) Problembärrecords/Hoanzl / Zum Vergrößern auf das Bild klickenWien im Jahr 2009 ist ein wahrlich fruchtbarer Boden für die „guten“ Musikschaffenden der Stadt. Die Zeit der Ernte ist in diesem Jahr endlich gekommen. Nationale und internationale Anerkennung fanden SOAP & SKIN oder CLARA LUCIA, aber auch deutschsprachige Künstler wie etwa ERNST MOLDEN haben das Wienerische auf völlig unpeinliche Weise wieder zurück aufs Musiktableau gebracht. Die in direkter schnörkelloser Art dargebrachte grundehrliche Sprache der Wiener steht auch im Zentrum der beiden sehr vielversprechenden Künstler DER NINO AUS WIEN und MOB. Beide finden Unterschlupf beim jungen Label Problembärrecords und gemeinsam ist ihnen neben der sprachlichen Ausdrucksform und der stimmlichen Nähe von Nino und dem MOB-Sänger Raphael Sas auch die sehr direkte Art ihre Texte zu formulieren. MOB veröffentlichen nun also „Mich kriegt ihr nicht“ und schaffen dabei ihren ganz eigenen Musikstil, der es dem aufmerksamen Hörer schwer macht, diesen in Schubladen oder Kategorien zu pressen. Gemeinsam ist den Liedern der durchgehende thematische Faden, welcher die 13 Stücke durchzieht. Die Liebe in all ihren wunderbaren und oft auch traurigen Facetten steht im Mittelpunkt und wird dazu von den vier MOB-Musikern von einem passenden musikalischen Rahmen umzogen. Das Titelstück eröffnet den Songreigen. Akustische Gitarren, treibende Pianoparts und ein Sänger der zwischen gelangweilter Nonchalance und höchsten Emotionen pendelt. „Was mit uns passiert“ mit seinen überraschenden Hooks und seinem ausufernden Text bereitet den Weg für den Hörer um hineinzukippen in den MOBschen Musikkosmos. Spätestens aber mit „Was es war“ sollte es geschehen sein, die Endorphine purzeln wie verrückt bei diesem an den großen LEONARD COHEN erinnernden Refrain. „So Long Marianne“ im Wien des Jahres 2009 klingt dann so „Und dann wach ich auf aus einem Traum, wo bin ich hier? Alles war ganz einfach und so leicht was ist passiert?“. Wer flottere MOB-Songs sucht wird bei „Sterne“, dem feinen „Für uns“ und dem walzerlaunigen „Schlag dich“ inklusive DOORS-Rip Off fündig. Im Moment aber regiert doch die Liebe und die dazu passende melancholische Grundstimmung in den meisten Liedern. „Mich kriegt ihr nicht“ ist pure Wiener Romantik ohne Kitsch und Kirmes!     
www.myspace.com/mobgruppe
Claus Michäler (8,5)
 
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