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Movie-Review: Ghost (I-On Media)

Ein Horrorschocker der Extraklasse! Ganz im Stile von “TALES OF TWO SISTERS“ vermischt “THE GHOST“ geschickt die klassischen Elemente des populären asiatischen Spannungskinos mit dem artifiziellen Stil europäischer Horrorfilme.

Ghost (c) I-on Media“GHOST“ Mit diesem Film gelang Tae-Kyeong Kim ein wirklich guter Horrorstreifen. Es ist vielleicht nicht der originellste seiner FIlne, da es im Asiatischen Horrorgenre schon dutzende solcher Filme gibt, aber es ist ein klassischer Horrorschocker.

Ghost (c) I-on MediaDie junge Studentin Ji-Won befasste sich mit Geistern, wie sollte es auch anders sein in einem Asiatischen Horrorfilm, und rief mir ihren Freunden zum Spaß einen Geist herbei. Ji-Won erleidet einen kompletten Gedächtnisverlust und kann sich an nichts mehr erinnern. Doch eigentlich ist so eine Amnesie, wie sie in Fachkreisen genannt wird, auch nicht das schlechteste. Man braucht sich jedenfalls keine Gedanken über die Vergangenheit zu machen. Aber wie fast alle Menschen liegt ihr die Neugier im Blut. Sie will alles über ihre Vergangenheit erfahren, was sie für Freunde gehabt hat und was geschehen war. Aber manchmal ist es besser wenn man die Vergangenheit ruhen lässt. Umso mehr sie von ihrer Vergangenheit wieder entdeckt, desto mehr Freundinnen sterben von ihr.

Ghost (c) I-on MediaDieser Film wurde deutlich bei anderen Horrorfilmen abgeschaut. Angefangen bei dem Mädchen mit langen und nassen schwarzen Haaren im Gesicht (die ja sehr an “THE RING“ erinnern) bis hin zu mehrmaligen Plot-Twist am Ende des Films. Aber anscheinend lieben die Asiaten solche Filme. Das ist aber nicht weiter schlimm, denn jeder zweite, so hat es den Anschein, hat es mit Geistern oder Fabelwesen zu tun.

Die Musikalische Unterbreitung dieses Filmes war hervorragend. Sie unterstützt die Szene dermaßen, dass die Spannung kaum mehr auszuhalten ist. Auch der Kameramann hat in diesem Film gezeigt was er kann - es wurden einige gute Tricks angewendet und auch hervorragend umgesetzt.

Ghost (c) I-on Media / Zum Vergrößern auf das Bild klickenDurch den Musikalischen Aufbau und der guten Kameraführung gelang es Tae-Kyeong Kim einen wirklichen Horrorschock zu kreieren.
Ein Schwachpunkt ist die Tatsache, dass es niemanden - ob Polizei oder andere Personen, mal abgesehen von Ji-Won - nicht zu stören scheint, dass die Opfer im Film auf sehr merkwürdige Art und Weise verstorben sind. Hier hat man es sich deutlich zu einfach gemacht.

Ein gelungener Horrorschocker der zwar sehr an andere Asiatische Filme erinnert, aber dennoch gut umgesetzt wurde und durch die Kameratechniken und die musikalische Darbietung überzeugt.



###Michael Dachs-Wiesinger###
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