Nachdem im letzten Slam ausführlich über das inhaltliche Konzept von „Year Zero“ berichtet wurde, die Musik aber aufgrund von Plattenfirmenpolitik leider zu kurz kam, muss das eben jetzt nachgeholt werden. TRENT REZNOR hat selbst mal gesagt, dass er bei „With Teeth“ auf Nummer sicher gegangen ist. Das kann man ihm jetzt mit „Year Zero“ nicht vorwerfen. Er hat wieder tief in die Geräusch-Kiste gegriffen und dabei Sounds herausgekrammt, die man in so einer Zusammenstellung wohl noch nicht gehört hat. Diese Sounds bilden vor allem das rhythmische Rückrat der Songs auf „Year Zero“ und so ist der viel zitierte Hip-Hop-Ansatz, den Herr REZNOR selbst ins Gespräch gebracht hat, deutlich zu erkennen. Ähnlich wie bei aktuellen Tanzflächenfüllern aus den Charts, steht der Beat ganz klar im Vordergrund. Nur klingt dieser viel verstörender und brutaler als der gängige Charts-Beat. Um und zwischen den rhythmischen Elementen flirren auch noch allerlei Klänge, die nicht selten wie Störgeräusche anmuten. Zusammengehalten und wird die klangliche Beklommenheit durch TRENT REZNORS Stimme, der mal singt, mal spricht, mal stöhnt und mal schreit. Aber NIN wären nicht NIN, wenn nicht auch mit Pop-Versatzstücken gespielt werden würde und so gibt es schon den einen oder anderen Refrain, der diese konstruierte Dunkelheit auflöst und in eine Melodie münden lässt, die im Vergleich zu der vorherrschenden Kälte geradezu euphorisch klingt. Mit „Year Zero“ ist es TRENT REZNOR endlich wieder gelungen sowohl musikalisch, als auch inhaltlich so gekonnt mit Licht und Schatten zu spielen, dass es eine wahre Freude ist, da zuzuhören. Obwohl das Lachen wohl im Halse stecken bleibt...aber das ist ja dann auch gewollt!www.nin.com
Norbert Specht (9)





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