Letztlich sind die Ninja-Schergen aber hilfreich und servieren ihm täglich Drogendealer, Mörder und sonstige Ganoven frisch gefesselt und zur Exekution bereit, was zwar uncharmant, aber effektiv ist. Darüber hinaus braucht Frank jede Hilfe, die er kriegen kann, will ihm doch Kriegsgott Ares höchstpersönlich ans Leder.
Man kann den Neustart durchaus als gelungen bezeichnen, hat er doch nichts von seiner ursprünglichen Härte verloren, dafür fehlt es dem Protagonisten etwas von der in seiner Geschichte doch ab und an durchscheinenden Vielschichtigkeit und vom nach Gerechtigkeit schreienden Rächer bleibt nicht viel mehr als ein ehrloser Massenmörder, der Verbrecher zuhauf und der Reihe nach hinrichtet. Andererseits wollte die Figur des Punisher selten ein Sympathieträger sein und als Ersatz für die abhanden gekommenen Aspekte seiner Persönlichkeit widmet sich Aaron Kindheit und Entwicklung von Frank Castle. Das sorgt ebenso für Abwechslung im nicht chronologischen Handlungsablauf wie die stilistische Vielfalt in puncto Artwork.
Alles in allem wird hier ein interessanter und innovativer Neuansatz präsentiert, an dessen Protagonisten man sich aber erst gewöhnen muss – ebenso wie an das neue Punisher-Logo, aber dabei blieb Marvel nicht viel Wahl, wurde das Originallogo doch vor allem in den USA zunehmend von rechten Extremisten genutzt, da kann man Frank Castle einfach nicht länger damit morden lassen…
# # # Christoph Höhl # # #
Publisher: Panini Comics





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