Man nehme eine gehörige Portion BLACK SABBATH, dazu etwas Stoner-Geschrote à la KYUSS und garniere die Mischung mit einer Prise BLACK FLAG. Voilà! Das Ergebnis nennt sich RED FANG. Die Band stammt aus Portland, Oregon und hat bei Relapse Records mit "Murder the Mountains" ihr fulminantes zweites Album veröffentlicht. "Guten Abend, wir sind Vollbart, Vollbart, Vollbart und Schnauzbart!", stellen sich die Herren knapp vor. Ein Schlag auf die Hi-Hat und los geht das schweißtreibende, 45-minütige Set. Wir befinden uns in der mittlerweile gut gefüllten kleinen Halle der Arena in Wien. Es ist brütend heiß, das erfrischende Bier wird von den Zusehern in die Luft gereckt, die Köpfe werden ordentlich geschüttelt, diese Band macht einfach Spaß. Nicht eimal gerissene Saiten bringen die entspannte Truppe aus der Fassung.RED FANG ist die zweite Band an diesem Abend, gemeinsam mit INTRONAUT supporten sie THE OCEAN auf der "Friction Tour". EARTHSHIP, ein Nebenprojekt von Robin Staps und Luc Hess von THE OCEAN, sind der Opener an diesem Abend. Ihnen macht das am frühen Abend über Wien tobende Unwetter einen Strich durch die Rechnung, die kleine Halle ist zunächst nur spärlich besucht. Doch alles anders bei RED FANG: Besonders bei den Singles "Prehistoric Dog" und "Wires" zeigt sich das Publikum feierwütig und textsicher. Dies untermalt, wie bekannt RED FANG im Untergrund bereits sind. Immerhin ist dies die erste Europa-Tournee der bärtigen Rocker aus Portland. Selbst Robin Staps, seines Zeichens Mastermind von THE OCEAN, ist überzeugt: "Die sind immer super, nach denen ist das Publikum aufgewacht." Wenn ihr also die Chance bekommt, diese Truppe in einem kleinen Rahmen zu sehen, nehmt sie wahr. RED FANG werden in absehbarer Zeit größere Hallen bespielen. Völlig zurecht!
Da der für den nächsten Tag angesetzte Gig in Zagreb übrigens ausfiel, konnten sich die Wiener Fans am 9.6.2011 noch über ein kurzfristig eingeschobenes Gratiskonzert des sympathischen Vierers im Viper Room freuen. Hier konnten die Jungs auch von der Spielzeit her in die Vollen gehen und die Bude in Grund und Boden spielen...
Text: Michael Morgenbesser
Fotograf: Andreas Grabenschweiger













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