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Royal Republic und Eternal Tango live in der Posthalle Würzburg (08.02.2011)

Royal Republic und Eternal Tango live in der Posthalle Würzburg: Atemberaubende und mitreißende Stimmung.



(c) Ferdinand Franz / dsc08119_dxo / Zum Vergrößern auf das Bild klickenROYAL REPUBLIC sind unterwegs mit dem aktuellen Album „We Are the Royal“, mit dem in unseren Breiten der Durchbruch gelungen ist. Die Supportshows genügen nun nicht mehr, selbst die Posthalle in Würzburg ist gut gefüllt. Seit dem Erscheinen der Singles hauen die vier Schweden einen guten Song nach dem anderen raus.

Pünktlich um 20 Uhr standen die Jungs von ETERNAL TANGO auf der Bühne der Posthalle. Zu Beginn war der Platz davor noch leer, was sich aber schlagartig nach dem zweiten Song ändern sollte. Spätestens dann war bei fast allen Besuchern der Funke übergesprungen.

Ganz egal ob „Don’t Stop Me Now“ von QUEEN oder eigens komponierte Stücke wie „Oh! No“ oder „Da/Da“ – was den Publikumsgesang anbelangt, zeigte sich Würzburg von seiner besten Seite. Nach 40 Minuten und einem letzten Applaus verließen die fünf Luxemburger die Bühne. Für ETERNAL TANGO war dies der zweite Besuch in der Posthalle innerhalb von vier Monaten gewesen, das machte sich hinsichtlich der Stimmung deutlich bemerkbar.

In den darauf folgenden 20 Minuten passierte dann etwas, das für royale Verhältnisse eher befremdlich erscheint: Es wurden tatsächlich Setlisten auf der Bühne verklebt! Und die versprachen zwar ein(c) Ferdinand Franz / dsc08005_dxo / Zum Vergrößern auf das Bild klicken recht kurzes, aber dennoch sehr intensives Konzert!

Danach folgte der perfekte Auftritt der Band ROYAL REPUBLIC, der mit etwas Verzögerung mit dem Song „Walking Down The Line“ startete. Eingangs verkündete Frontmann Adam dass man natürlich auch neue Titel spielen würde und so gab es Burner am laufenden Band zu hören. Durch die elf großartigen Songs wurde die Stimmung ordentlich aufgeheizt, womit die Entertainer-Qualitäten der Schwedenrocker außer Frage standen.


(Einige Bands benötigen eine gewisse Zeit, bis sie sich im Bewusstsein der Zuhörerschaft festsetzen. Andere hingegen treten die Tür mit einem so mächtigen Knall auf, dass man sie kaum wieder vergessen wird: Royal Republic aus Schweden stellen einen dieser seltenen Fälle dar.

Mit einem Überfluss an Energie, dem gewissen Quäntchen Charme und einer ganzen Batterie von Songs, die sich direkt im Hörgang verankern, haben sich Royal Republic in Lichtgeschwindigkeit zu einem der begehrtesten und heißesten Newcomer in Schweden entwickelt und setzen nun an, den Rest der Welt mit ihrem tighten Draufgängerrock und Einflüssen aus Britpop, Punk und Funk zu erobern!
(c) Ferdinand Franz / dsc08083_dxo / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Der Sound der Ende 2007 gegründeten Skandinavien-Combo ist ebenso erfrischend wie erfrischend anders, wie auch die überschwänglichen Vorabreaktionen auf die im September 2009 veröffentlichte Debütsingle „All Because Of You" unter Beweis gestellt haben. Vorlaute Twäng-Gitarren rangeln mit einem tiefsatt-rollen Rowdie-Bass, dem punktgenauen Drumming und nicht zuletzt den markanten royal Straßenkind-Vocals von Frontmann Adam Grahn um die Lässigkeitsvorherrschaft im knackigen Arschwackelsound von Royal Republic. Dieses ganz besondere Kribbelgefühl in der Magengegend - die vier blaublütigen Jungs aus Malmö-Rock City transportieren jede Menge davon. Coolness Galore.

ROYAL REPUBLIC sind die neue Königsklasse des Schwedenrock. Und höchst sympathische Großmäuler, wie auch der erlauchte Albumtitel „We Are The Royal" impliziert. Keine kathartischen Selbstherapieversuche, keine spektakulären Bekenntnisse, tiefschürfende Beichten oder gar irgendwelche Versuche, Herzen zu brechen. Just good entertainment - einfach das, was Royal Republic am besten können und was man bisher in vollem Lauf als schweißtreibender Live-Support von Bands wie CKY oder Biffy Clyro präsentiert hat.

"Eine hochprozentige Mischung, die sich mit aller Wucht auf „We Are The Royal" wiederfindet. Angefangen beim furiosen Opener und roten Teppich für das Album, „The Royal" über das treibende „Walking Down The Line", den erbarmungslos catchy Stomper „Full Steam Spacemachine" bis hin zum dreckig-groovigen Rausschmeißer „OIOIOI" - der schwedischen Übersetzung für „oh fuck". Royal Republic liefern allerfeinsten Straight Forward Rock mit lebenslänglicher Ohrwurmgarantie. Lach- und Sachgeschichten ohne Atempause und erst der Anfang für Royal Republic, die ihre Rockmission (c) Ferdinand Franz / dsc08116_dxo / Zum Vergrößern auf das Bild klickenfolgendermaßen beschreiben: „We want to make people happy, ready to party and perhaps a little bit horny..." - eine Zielsetzung, die man mit „We Are The Royal" mit Leichtigkeit übertreffen wird. Königliches Ehrenwort! Und jetzt: Royal Rock `N Roll!)"   - ORGINAL PRESSE TEXT


Setlist:

1.    Walking Down The Line
2.    All Because Of You
3.    I Must Be Out Of My Mind
4.    Cry Baby Cry
5.    Full Steam Spacemachine
6.    The End
7.    President’s Daughter
8.    IOIOIO
9.    Underwear
10.    Tommy Gun
11.    21st Century Gentlemen
12.    The Royal

© Ferdinand Franz
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