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SAMAEL - Solar Soul

Nuclear Blast/Warner

SAMAEL solar soul (c) Nuclear Blast/Warner / Zum Vergrößern auf das Bild klickenDie Schweizer SAMAEL sind nicht zu Unrecht so etwas wie Vorreiter der dortigen Düster-Metal-Fraktion und wurden mehr als einmal als legitime Erben der legendären CELTIC FROST bezeichnet. Anfangs noch eher in Black Metal-Gefilden unterwegs, wurde ihr Sound von Album zu Album atmosphärischer, melodischer, einfach zugänglicher und man fand schließlich seinen Stil in dem bahnbrechenden Meisterwerk „Passage“ von 1996. Es folgten ein Mini-Album und das gute „Eternal“, bevor man sich mit dem bärenstarken „Reign Of Light“ nach fünf Jahren Funkstille lautstark zurückmeldete. Nun aber bekommt der ohnehin schon gewichtige Backkatalog der Schweizer schwere Konkurrenz von einem Monolithen namens „Solar Soul“! Schon der nach dem Album benannte Eröffnungstitel kommt derart dicht und hitverdächtig aus den Boxen, dass man geneigt ist, vor denselben niederzuknien und den Refrain immer und immer wieder mitzubrüllen. Sparsame, aber wirkungsvolle Gitarrenarbeit, dezente Keyboardteppiche und ein grandioser Refrain – besser kann ein Opener nicht sein. Und es geht exakt in dieser Tonart weiter: groovende, treibende, tonnenschwere Nummern, unterlegt mit erhabenen Keyboardmelodien, und diese Refrains, die einem auch nach dem zehnten Hören noch immer nicht langweilig werden. So ist z.B.:„Promised Land“ ein Anwärter auf den Titel „Hymne des Jahres“! Das treibende „Valkyries New Ride“, die groovenden „Ave!“ oder „Alliance“, das alles sind Songs, die beweisen, wie quietschlebendig und innovativ der Metal anno 2007 noch ist .Und das Interessanteste dabei ist die Tatsache, dass SAMAEL bei aller Düsternis tatsächlich eingängig geworden sind. Brauchte man für die bisherigen Alben stets eine gewisse Aufwärmphase, bis sie zündeten, geht „Solar Soul“ vor allem aufgrund der erwähnten unglaublichen Refrains sofort ins Blut. Dieses Album macht süchtig, es ist grandios, erhaben, majestätisch, und diese Liste ließe sich beliebig fortsetzen, wenn einem die Superlative nicht irgendwann ausgingen. Bleibt nur noch zu sagen: Danke, SAMAEL!
www.samael.info
Martin Ertolitsch (9)
 
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