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Sláine 8

Im Jahr 1140 will die als Nonne reinkarnierte Niamh nichts von ihrem König wissen, dabei hätte der ihre Hilfe im Kampf gegen den Blutgott dringend nötig.

(C) Dantes Verlag / Sláine 8 / Zum Vergrößern auf das Bild klickenWer die Saga von Pat Mills` streitlustigem Krieger aus dem Stamm der Sessair verfolgt, weiß um dessen Dauerclinch mit den dunklen Göttern Cythrawls. Die Monster aus einer anderen Dimension sorgen nun jedoch nicht nur in Sláines ureigener grauer Ära für die fortgesetzte Bedrohung der harmonischen Ordnung, sondern auch in einer Zeit, die der Leserschaft zumindest etwas näher und konkreter erscheint. Die Rede ist vom Jahr 1140, in das es den Axtschwinger samt dem (mehr oder weniger) getreuen Sidekick/Chronisten/Parasiten Ukko im Auftrag seiner Herrin Danu verschlagen hat. Hier verrichtet mit dem sogenannten Blutgott ein weiterer Vertreter der großen Alten sein finsteres Werk und soll gewaltsam in die Schranken gewiesen werden.


Das ist natürlich leichter gesagt als getan, denn um das Ungetüm aus dem Weg zu räumen, das sich unter anderem die Dienste des örtlichen Sheriffs gesichert hat, braucht es dessen mächtiges Schwert. Darauf findet sich sein geheimer Name, doch sind jene, die darüber Bescheid wissen, nicht gerade erpicht, ihn zu nennen, schließlich stirbt man dann – wie wir am Beispiel eines Kirchenmannes sehen können – einen eher unschönen Flammentod. Den Weg zur Auffindung der Waffe könnte die Nonne Marian weisen, bei der es sich um die reinkarnierte Niamh handelt. Pech allerdings für die Ambitionen des als Robin Goodfellow aus dem Schutz des Waldes heraus agierenden Sláine, dass sie weder von ihrer Rolle im Jetzt noch von der gemeinsamen Vergangenheit etwas wissen will.


"Der Narrenprinz" enthält zwar Material, dessen deutsche Erstveröffentlichung teils fast 25 Jahre zurückliegt, aber auch hier führt kein Weg am Erwerb der mustergültigen Dantes-Version vorbei. Das liegt an der fortgesetzt faszinierenden Welt, in der Pat Mills Storys klassischen "Sword and Sorcery"-Zuschnitts mit (keineswegs nur) keltischen Mythen verknüpft und dabei allen, die das wollen, Interpretationsmöglichkeiten offenlässt – diesmal vor allem hinsichtlich der Kritik an Dogmen religiöser als auch allgemeiner gesellschaftlicher Art und für die individuelle Freiheit des Einzeln. In dieser Hinsicht ist Sláine also keineswegs so archaisch wie es den Anschein hat, sondern topmodern und von den Künstlern Clint Langley, Greg Staples und Jim Murray ansehnlich auf Papier gezaubert worden. Und Jens R. Nielsen ist über die Übersetzungsarbeit hinaus als Interpret der Mills`schen Gedankengänge ein absoluter Glücksgriff!


 
# # # Andreas Grabenschweiger # # #



Publisher: Dantes Verlag




 


 
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