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Something is Killing the Children 2

Auch Monster haben Nachwuchs. Und dessen Hunger will ebenfalls gestillt werden…

Something is Killing the Children 2Nach angenehm kurzer Wartezeit legt Splitter die nächsten fünf Kapitel einer der heißesten Serien vor, die der amerikanische Independent-Comic derzeit zu bieten hat. Archer’s Peak kommt weiterhin nicht zur Ruhe, denn zwar konnte Erica Slaughter das Monster killen, welches zahlreiche Kinder auf dem Gewissen hat, doch damit hat es sich auch schon in puncto gute Nachrichten. Die Polizei steht vor einem doppelten Rätsel: Was ist eigentlich passiert und wie zur Hölle soll man es schaffen, den betroffenen Eltern beizubringen, dass sich ihre Liebsten unter den im Wald gefundenen und grausam verstümmelten Körpern befinden? Das örtliche Leichenschauhaus ist zu klein, einzig die Turnhalle der Schule bietet genug Platz für die Aufbahrung.


Während die überforderten Ordnungshüter ihrer traurigen Pflicht nachkommen und mit der Identifizierung der Toten beginnen, kann sich auch Erica nicht zurücklehnen. Von Bian, der Überlebenden des Horrors in der Höhle, hat sie erfahren, dass die Kinder nicht nur dem Monster als Nahrung dienten, sondern auch deren fünf Babys. Die haben nicht nur einen sprichwörtlichen Mordsappetit, sondern sind auch unmöglich zu bekämpfen, wenn man ihnen nicht quasi einen Köder vorsetzt. Der im Krankenhaus liegende James würde sich als solcher ebenso anbieten wie Bian, was zumindest Ericas Vorgesetzter findet. Er ist in der Wahl seiner Mittel weniger zimperlich und durchaus bereit, zum Erreichen der Ziele Mitwisser wie Tommy Mahoney zu opfern.


Der vorliegende Band beweist auf extrem unterhaltsame Weise, dass "Something is Killing the Children" sein erzählerisches Pulver beim Auftakt noch lange nicht verschossen hat und stattdessen ordentlich nachlädt, um das Grauen zusehends auf die Erwachsenen von Archer’s Peak übergreifen zu lassen. Doch nicht nur die Nachkommen der getöteten Monstermama dürften hungrig sein, sondern auch die Leser, nämlich vor allem darauf, was die Hintergründe zu jener ominösen Organisation betrifft, mit der Erica verbunden ist und offensichtlich diverse Konflikte austrägt. James Tynion IV gibt hier gerade so viel Infos preis wie nötig, um dem von Werther Dell’Edera wieder trefflich zu Papier gebrachten Blutvergießen nicht die Show zu stehlen. Die Pageturner-Qualität bleibt somit (unheimlich) hoch!


 
# # # Andreas Grabenschweiger # # #



Publisher: Splitter Verlag




 


 
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