Während die überforderten Ordnungshüter ihrer traurigen Pflicht nachkommen und mit der Identifizierung der Toten beginnen, kann sich auch Erica nicht zurücklehnen. Von Bian, der Überlebenden des Horrors in der Höhle, hat sie erfahren, dass die Kinder nicht nur dem Monster als Nahrung dienten, sondern auch deren fünf Babys. Die haben nicht nur einen sprichwörtlichen Mordsappetit, sondern sind auch unmöglich zu bekämpfen, wenn man ihnen nicht quasi einen Köder vorsetzt. Der im Krankenhaus liegende James würde sich als solcher ebenso anbieten wie Bian, was zumindest Ericas Vorgesetzter findet. Er ist in der Wahl seiner Mittel weniger zimperlich und durchaus bereit, zum Erreichen der Ziele Mitwisser wie Tommy Mahoney zu opfern.
Der vorliegende Band beweist auf extrem unterhaltsame Weise, dass "Something is Killing the Children" sein erzählerisches Pulver beim Auftakt noch lange nicht verschossen hat und stattdessen ordentlich nachlädt, um das Grauen zusehends auf die Erwachsenen von Archer’s Peak übergreifen zu lassen. Doch nicht nur die Nachkommen der getöteten Monstermama dürften hungrig sein, sondern auch die Leser, nämlich vor allem darauf, was die Hintergründe zu jener ominösen Organisation betrifft, mit der Erica verbunden ist und offensichtlich diverse Konflikte austrägt. James Tynion IV gibt hier gerade so viel Infos preis wie nötig, um dem von Werther Dell’Edera wieder trefflich zu Papier gebrachten Blutvergießen nicht die Show zu stehlen. Die Pageturner-Qualität bleibt somit (unheimlich) hoch!
# # # Andreas Grabenschweiger # # #
Publisher: Splitter Verlag





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