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"Soul" gewinnt Oscar für beste Filmmusik

Am letzten April-Wochenende war es endlich soweit: Die 93. Oscar-Verleihung fand im Dolby Theatre in Los Angelos statt. Die Vergabe des wichtigsten Filmpreises hielt auch dieses Jahr wieder viele Überraschungen bereit und zeichnete einige spannende Titel aus.

Im Bereich der Filmmusik waren die Gewinne wohlverdient. Der Animationsfilm "Soul", der von einem erfolglosen Jazzmusiker handelt, brillierte mit hervorragenden Musikstücken und vereinte Soundtrack mit Source-Musik zu einer traumhaften Komposition.


OscarsAnimationsfilm setzt sich durch

Während sich die meisten Filmfans besonders auf Kategorien wie "Bester Schauspieler" oder "Beste Regie" freuen, sind Musikliebhaber vor allem auf die Auszeichnung der besten Filmmusik gespannt. Dabei wird die gesamte Musik eines Films bewertet, der Fokus liegt also nicht nur auf einem Song. 2021 konnte sich der Animationsfilm "Soul" durchsetzen, die Oscars gingen dabei an Trent Reznor, Atticus Ross und Jon Batiste. Der Musiker Trent Reznor ist vor allem für sein Projekt NINE INCH NAILS bekannt, bei dem er als Solokünstler die Musik einer ganzen Band gestaltet. Bei Live-Auftritten wird Reznor allerdings von anderen Musiker unterstützt. Für ihn ist es nicht der erste Oscar, denn der Künstler arbeitete bereits am Soundtrack für "The Social Network" und konnte dabei seine erste Auszeichnung in der Kategorie "Beste Filmmusik" erlangen. Seither hat Reznor bei vielen Filmen am Soundtrack mitgewirkt und dabei immer eng mit Atticus Ross zusammengearbeitet. In der Welt der Filmmusik sind die beiden heute als eingeschweißtes Team bekannt. Jon Batiste, der als musikalischer Leiter bei "The Late Show with Stephen Colbert" arbeitet, schrieb die Jazzstücke für den Film und war damit ein besonders wichtiger Teil des Teams. Vieler seiner Lieder sind Source-Musik im Film, werden also auch von den Charakteren gehört oder sogar gespielt. Damit steht sein Beitrag im Vordergrund des Animationsfilms. Neben dem Oscar erhielten die drei Komponisten auch einen Golden Globe für ihr Schaffen.


Eine Liebeserklärung an Jazz

Mit "Soul" wurde ein Animationsfilm geschaffen, der Menschen aller Altersstufen begeistert. Die Geschichte handelt von Joe Gardener, der von einem Leben als erfolgreicher Jazzmusiker träumt und ein echtes Talent am Piano vorweisen kann. Talent reicht in der harten Musikbranche von New York allerdings nicht immer aus und so muss sich Joe seinen Lebensunterhalt damit verdienen, andere zu unterrichten. Als sich plötzlich seine große Chance auftut, ist der Pianist außer sich vor Freude. Er spielt für eine bekannte Sängerin vor und verliert sich dabei ganz in seinem Solo. Mit seiner Leidenschaft kann er überzeugen und wird sogleich für seinen ersten Gig gebucht. Alles scheint perfekt zu sein, doch dann findet sich Joe ganz plötzlich im Jenseits wieder. Wie es scheint ist er in einen Kanalschacht gefallen und hat dabei ganz unerwartet das Zeitliche gesegnet. Aber Joe Gardener ist noch nicht bereit zu sterben und so versucht er alles Erdenkliche, um irgendwie wieder in seinen alten Körper zu gelangen und endlich seine Jazzkarriere zu starten. Bei diesen Versuchen ist er nicht alleine, denn eine weitere Seele nimmt sich seiner Mission an und begleitet ihn zurück auf die Welt. Der Film ist eine wunderbare Geschichte über die Leidenschaft zur Musik, die Liebe zu Jazz und darüber, seinen Zweck im Leben zu finden.


Der Soundtrack als Emotionsfaktor

Musik ist nicht nur schön anzuhören, sondern erfüllt in Filmen und Spielen zahlreiche Funktionen. Auch wenn wir den Soundtrack oftmals nur peripher wahrnehmen, ist er ein wichtiger Teil, der maßgeblich dazu beiträgt Mitgefühl und Emotionen auszulösen. Damit ist Musik der wahre Stimmungsmacher in den Medien. Bei Spielen wird der Soundtrack oft sogar noch subtiler wahrgenommen, da sich Spieler auf das Gameplay und die Action auf dem Bildschirm fokussieren. Trotzdem baut die Musik im Hintergrund Spannung auf, kann Situationen dramatisieren oder sie genauso gut auflockern. Auch das plötzliche Fehlen von Musik kann Spannung erzeugen. Im Spiel "The Last of Us" wurde dies hervorragend umgesetzt. Die dystopische Stimmung wird durch tragische, klassische Musik verstärkt, gleichzeitig steigt das Mitgefühl für die Geschichte der Protagonisten. In "Thief" wird der Soundtrack sogar Teil des Spiels: Nur wer genau hinhört, kann durch Geräusche erspähen, ob Feinde nahen. Dazu sollte man das PC-Game mit guten Kopfhörern spielen. Im Retro-Slot "777 Strike" von der Plattform Mr Bit, die im großen Online-Casino-Test besonders gut abschneiden konnte, wird die Spielmusik genutzt, um an die traditionellen einarmigen Banditen zu erinnern. Musik und Geräusche kommen zum Einsatz, um verschiedene Assoziationen bei den Spielern auszulösen. Damit wird trotz der modernen Technik ein starker Retroeffekt erzeugt.


Der Animationsfilm "Soul" hat es geschafft: Der Film über Jazz hat seinen Komponisten den Oscar für "Beste Filmmusik" eingebracht. Die Auszeichnung ist mehr als verdient, denn die Stücke im Film ziehen Zuschauer sofort in ihren Bann.


 
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