Gemeinsam mit "Samstag Nacht" und der "Wochenshow" war "Switch" eines der besten deutschen Comedy-Formate der 1990er Jahre. Gestartet 1997 nach dem Vorbild der australischen Serie "Fast Forward", alberten sich Bernhard Hoëcker, Peter Nottmeier, Petra Nadolny und Co. vier Staffeln lang quer durch den alltäglichen Wahnsinn der vielfältigen TV-Landschaft der Bundesrepublik.Die grandiose Veralberung von Nachrichtensendungen, Quizshows und Society-Formaten erlangte rasch Kultstatus, wurde bis zur Jahrtausendwende produziert und blieb anschließend durch zahlreiche Wiederholungen auf dem Stammsender Pro 7 präsent. Und da alles Gute zurückkehrt, konnten sich Fans 2007 über eine Neuauflage namens "Switch Reloaded" freuen, bei der mit Ausnahme von Annette Frier und Bettina Lamprecht alle Darsteller aus dem Vorgänger wieder mit von der Partie waren – neu hinzugekommen sind Max Giermann und Martina Hill.
Nach bewährtem Konzept wird in den drei in der "Switch Reloaded"- Box versammelten Staffeln wieder alles durch den Kakao gezogen, was in der in der Zwischenzeit noch verrückter und skurriler gewordenen deutschen Fernsehwelt Rang und Namen hat. Beinahe erschreckend nahe am Original sind dabei einmal mehr die Sketches zu den Ausscheidungsprodukten jener omnipräsenten Programmplanung, für die Harald Schmidt den so treffenden Ausdruck "Unterschichtenfernsehen" geprägt hat. Der Abstand zwischen Parodie und Realität, aus dem der Witz bei "Switch" geschöpft wird, ist erschreckend klein geworden.
Die "Switch Reloaded"-Box bietet auf insgesamt sieben DVDs Unmengen an Pointen, die den ganzen Wahnsinn der hiesigen Fernsehformate treffend aufs Korn nehmen – mal subtil-elegant, meist aber mit dem Brechhammer. Für Höhepunkte wie die "Stromberg"-Persiflage "Obersalzberg" oder das "Volksfest der Volksmusik" sorgen dabei eindeutig Michael Kessler und Max Giermann, die durch extreme Wandlungsfähigkeit beeindrucken. Neben "Best of"-Folgen der ersten drei Staffeln bekommt der Fan Audiokommentare des "Switch"-Teams, Making-Ofs und Outtakes geboten, mit weit über 800 Minuten ist also für viele Stunden kurzweilige Unterhaltung gesorgt!
# # # Andreas Grabenschweiger # # #





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