Die Handlungsstränge sind an sich nicht viel intelligenter als bei Captain America und Konsorten, auch wenn schon hier eine vehementere Stringenz und eine absolutere Endgültigkeit verfolgt wird. Das Besondere an Midnighter, Apollo, The Engineer, dem Doktor und der gesamten Truppe sind ihre Persönlichkeiten und ihre ambivalentere Charakterstruktur.
Persönlichkeitsfindung, Sexualität, Erkenntnis und die Ehrlichkeit zuzugeben, dass auch Superhelden oft keinen Plan davon haben, wie sie manche Dinge schaffen sollen, spielen eine große, wenn auch oft nicht sofort erkennbare Rolle. Das verleiht den Figuren ein gewisses Mehr an Menschlichkeit, obwohl sie in ihrer Beschaffenheit eigentlich viel fantastischer und klar übernatürlicher sind als etwa Hawkeye, Black Widow oder Iron Man ohne Rüstung und auch stehen die eigenen Egos weniger im Weg, was sie zusätzlich sympathischer macht.
Ein Vergleich wird aber trotzdem nicht angestrebt, zu unterschiedlich sind die Voraussetzungen für und auch die Umsetzung der Superheldenarbeit und der Welt(en), in denen sie stattfindet. Also sollte man sich einfach darauf konzentrieren, dass "The Authority" auch im zweiten Band eine unglaublich sympathische wie gnadenlose, mysteriöse wie menschliche Truppe an Ausnahmehelden liefert, deren Abenteuer stets ein hochkarätiger Unterhaltungsgarant sind.
# # # Christoph Höhl # # #
Publisher: Panini Comics





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