SLAM Logo
© SLAM Media
SLAM #107 mit Interviews und Storys zu SONS OF APOLLO +++ MIDNIGHT +++ TRAIL OF DEAD +++ KOPFECHO +++ RAISED FIST +++ BOHREN & DER CLUB OF GORE +++ MONO INC. +++ FOLKSHILFE +++ APOCALYPTICA +++ u.v.m. +++ plus CD mit 10 Tracks! Jetzt am Kiosk!

THE FAINT

13.12.2004, Flex (Wien)

faint1 / Zum Vergrößern auf das Bild klicken„Schau, jetzt sind die Menschen auch wieder viel schöner als am Samstag.“ Merkte meine Freundin an, nachdem wir im wiener Flex angekommen waren. Ich versuche jetzt einmal,  das negative Element in dieser Aussage (bezüglich Samstag) zu vertuschen und das so zu sehen: Sie meinte, dass die Hörer der Electro-Rock-Dance-Retro-Irgendwas-Formation THE FAINT eben Geschmack bei Kleidung und Styling beweisen. Natürlich, wenn ich jetzt anfangen würde, jedes rein subjektive Blabla zu zerlegen, käme ich nie zum eigentlichen Thema, nämlich dem Konzert. Beginnen wir, ganz brav und chronologisch, mit der Vorband BEEP BEEP. Schon der Bandname hat bei mir im Voraus alle Alarmglocken heulen lassen. Aber wenn man sich ständig Vorurteilen bezüglich eines dämlichen Bandnamens hingeben würde, käme man ja nie dazu, möglicherweise gute Musik zu hören. BEEP BEEP sind musikalisch ähnlich anstrengend wie die HIVES und klingen sonst, als hätte Nick Oliveri mit WEEZER gemeinsame Sache gemacht. Aber irgendwie sind sie unterhaltsam. Bummzu und unterhaltsam. Danach gibt es eine kleine Verschnaufpause (um Flüssigkeit loszuwerden und/oder um sich neue zu besorgen) von ca. einer halben Stunde, und pünktlich irgednwann nach 21:00 (wenn man Konzertstarts um Mitternacht gewohnt ist, dann ist das pünktlich) bewegen sich THE FAINT auf der Bühne und blasen uns erst einmal mit „Birth“ alle von den Füßen. Leider bemerkt man bei dem Song auch ganz besonders gut, dass die Abmischung nicht optimal ist. Besonders die Gesangsparts leiden. Aber das tut der allgemeinen Tanzlaune keinen Abbruch, und auch von der Bühne kommt später das Kommentar, man könne von hier aus sehr viele Leute Tanzen sehen und das wäre schön. War es auch. Es war... sexy, laut, ich hatte anfänglich ständig anderer Leute Kopfhaar im Gesicht, neben mir wurde gekreischt, onstage sowie unten bei den Normalsterblichen wurde mit den Hüften und allem anderen gewackelt und die Visuals waren auch, äh, Anschauenswert. Sobald ich eine Playlist habe, werde ich sie online stellen.

Wenn mich mein Nudelsieb nicht täuscht, dann kamen ungefähr diese Nummern:

Birth

Desperate Guys

Worked up So Sexual

Dropkick The Punks

How Could I Forget

Phone Call

1999

Agenda Suicide

...und dazwischen noch etliche andere. Etwas mehr als eine Stunde hat der Spaß gedauert. Und: Irgendwie hat mich der Sänger vom Outfit her an Beetlejuice erinnert. Dabei war die Hose nur schmal gestreift. Naja. Assoziationen...

 

www.saddle-creek.com

www.thefaint.com

www.flex.at


Agnes Wieninger
Das gefällt mir! Weiter-tweeten
27.01.2004, GASOMETER (WIEN)
06.03.2004, KREUZ (FULDA)
12.11.2004, WUK (WIEN)
28.01.2004 - ARENA (WIEN) /29.01.2004 - ROCKHOUSE (SALZBURG)
15.09.2004, B72 (WIEN)
28.02.2004 (FIEBERBRUNN)
Rock Classics
Facebook Twitter Google+