Dieser Mann scheint als Schlagzeuger seiner Hauptband FLEET FOXES scheinbar unterfordert. Anders ist der Umstand nicht zu erklären, dass uns J.TILLMANN nach seinem zu Beginn des Jahres erschienenen und durchaus gelungenen Erstlingswerk „Valicando Territory Blues“ am Ende dieses Jahres bereits sein zweite Soloalbum „Year In The Kingdom“ vorlegt. Neun akustische, teils sehr reduzierte Stücke wurden diesmal eingespielt und Tillmann`s feine Stimme ist wohl der einzige Punkt, der diesmal die Anschaffung des Albums rechtfertigen würde. Denn die meisten der Songs bleiben doch sehr deutlich hinter jenen des Debüts zurück. Bereits nach den ersten beiden Tracks macht sich schlicht und ergreifend Langeweile breit, zu eintönig klingt die Musik diesmal und auch die Intensität der ruhigen Momente mag den Hörer leider kaum zu fesseln. Es scheint fast so als wären die Stücke wie „Crosswinds“ oder „Howling Light“ übriggebliebenes Material vom Erstlingswerk. Vergleiche mit NICK DRAKE oder BON IVER schmeicheln dem Künstler dieses Mal merklich. Doch sollte sich J.TILLMAN für den nächsten Release als Solokünstler wieder mehr Zeit nehmen um an den Songs zu feilen, darf er dann wieder auf diese beiden Songwriter als Referenzen zurückgreifen.www.jtillmanmusic.com
Claus Michäler (4)





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TIGER ARMY - Music From Regions Beyond
TOASTERS, THE - One More Bullet
TOCOTRONIC - The Best Of Tocotronic
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TWANG, THE - Love It When I Feel Like This
TWO STAR HOTEL - Sweat & Glitter