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Trouble is my Business 5

"Seit wann ist die Polizei auf der Seite des kleinen Mannes?"

(C) Schreiber & Leser / Trouble is my Business 5 / Zum Vergrößern auf das Bild klickenEs ist schon einige Zeit her, seit es mit "Der coolste Job" die letzten Erlebnisse des stets an der Grenze zur Privatinsolvenz entlangschlingernden Privatdetektivs  Jotaro Fukamachi zu lesen gab. 2017 ging sein Schöpfer Jiro Taniguchi von uns gegangen, aus dessen Œuvre Schreiber & Leser in der Zwischenzeit neben "Tokio Killers" die beiden zweibändigen Erzählungen "Ice Age Chronicle of the Earth" und "Jäger" veröffentlicht hat, um den nach Lektüre darbenden Anhängern des Meisters Genüge zu tun. Fast auf den Tag drei Jahre nach der eingangs erwähnten vierten Dosis stellten die Hamburger jetzt aber endlich den fünften von insgesamt sechs geplanten Sammelbänden mit sieben weiteren Kapiteln der Saga rund um große und kleine Verbrechen, Polizeikorruption sowie den allgemeinen Widrigkeiten des Alltags in die Verkaufsregale.


Dabei sieht sich nicht nur der Betreiber des "Shark Investigation Office" mit einer verkehrten Welt konfrontiert: Ausgerechnet die Yakuza bitten ihn um Hilfe, da sie sich von einer Bürgerinitiative bedroht sehen, die sie von ihrem Gebiet vertreiben will. Wie sich allerdings nicht nur hier zeigt, wird nicht ganz so heiß gegessen wie gekocht, denn hinter dem scheinbaren Aufstand der anständigen Nachbarschaft stehen ebenso handfeste Interessenten an einer Immobilie wie auch im Fall eines Nudelverkäufers, dessen Geschäft angeblich unbeabsichtigt der Abrissbirne zum Opfer fiel. Aber auch sonst ist für Abwechslung im Detektivgeschäft gesorgt, denn nicht nur ein außer Kontrolle geratener Teeniestar oder ein in seinem Gerechtigkeitssinn etwas über das Ziel hinausschießender Fotograf gilt es in die Schranken zu weisen.


Dass sich Schreiber & Leser so lange mit der Veröffentlichung von "Trouble Bubble" Zeit gelassen hat, stellt natürlich keine Willkür oder masochistische Knechtung von Taniguchi-Fans dar, sondern gründet auf der Tatsache, dass "Trouble is my Business" auf dem deutschsprachigen Markt kein überwältigender Verkaufserfolg beschieden ist. Was sich die Serie aber definitiv verdient hätte, denn Fukamachis Gratwanderung zwischen den Begehrlichkeiten seiner Klienten, dem "Klapperschlangen-Trios" von der Polizei sowie den Yakuza und seiner Bereitschaft, angesichts seiner prekären Lage jeden Job anzunehmen, ist extrem amüsant und punktet neben abwechslungsreichen Fällen auch mit treffenden Kommentaren (nicht nur) über die japanische Gesellschaft. Kudos an den Verlag für das Durchhaltevermögen!


 
# # # Andreas Grabenschweiger # # #



Publisher: Schreiber & Leser




 


 
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