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Ultramarines

Ein Planet, der am Abgrund steht. Hilfe kommt von unerwarteter Seite, doch diese entpuppt sich als bitterböse Falle. Die letzte Hoffnung von Pavonis ist nun die 4. Kompanie der Ultramarines.

(C) Heyne Verlag / Ultramarines / Zum Vergrößern auf das Bild klickenMit erfreulicher Regelmäßigkeit beglückt der Heyne Verlag den Freund der Science-Fiction- und Fantasy-Literatur mit neuen Publikationen aus dem "Warhammer"-Universum. Der von Graham McNeill verfasste Roman "Kampfgefährten" ist der "Warhammer 40,000"-Reihe zugeordnet und setzt die Geschichte von Captain Uriel Ventris von den Ultramarines fort. Nachdem man ihn auf eine Todesmission geschickt hat, um seine Ehre und die des Ordens wieder herzustellen, ist es ihm gelungen, seine Reputation zu erneuern und seinen alten Rang wieder ausüben zu dürfen. Seine erste Mission nach der Rückkehr in den Schoss des Ordens verschlägt die 4. Kompanie der Ultramarines erneut auf den Planeten Pavonis, auf dem Ventris seinen ersten Feldzug als Captain leitete.


Die Angelegenheit scheint jedoch weit weniger gefährlich und nur wenig Ruhm für die Spacemarines bereitzuhalten, schließlich sollen nur geringe Elemente der Taus daran gehindert werden, ihre Aufklärungsmission auf Pavonis zu erfüllen. Die Ereignisse erfahren jedoch eine dramatische Wende, als die Kommunikation zusammenbricht und der Gouverneur von feindlichen Truppen entführt wird. Plötzlich befindet sich die Einheit von Uriel Ventris inmitten einer großflächig angelegten Invasion, mit dem Ziel, Pavonis dem Tau Reich anzugliedern. Die Ultramarines stellen sich mit den wenigen Einheiten des Imperiums dem scheinbar auswegslosen Kampf gegen einen übermächtigen Feind, der mit äußerster Präzision vorgeht.


"Kampfgefährten" ist bereits der fünfte Band, den Graham McNeill seinem Helden Uriel Ventris widmet, das neueste Abenteuer setzt unmittelbar nach den Ereignissen des vierten Bands an. Dies sollte aber niemanden abschrecken, denn "Kampfgefährten" lässt sich auch problemlos als Einzelband lesen, ohne dass einem die vorherigen Ereignisse bekannt sind.
Besonders erfreulich ist zu beobachten, dass der Autor sich im vorliegenden Abenteuer der Rasse der Tau annimmt, die in den bisherigen Romanen, die als Übersetzung vorliegen, kaum eine Rolle spielten. So erfährt man hier einiges zur Geschichte und Entwicklung dieser außerirdischen Rasse, die so anders ist als die anderen Feinde der Menschheit. Erstmals treten die Feuerkrieger der Tau gegen die mächtigsten Krieger des Imperators an und entpuppen sich als ehrenvolle Gegner.


Obwohl wie eigentlich in allen "Warhammer 40,000"-Romanen die Feinde des Imperiums von Figuren der Romane als Barbaren bezeichnet werden, gelingt es dem Verfasser, hier das Bild eines Gegners zu zeigen, der Ehre und Gerechtigkeit kennt. So findet "Kampfgefährten" auch ein überraschendes Ende, was es wohltuend von einigen anderen Veröffentlichungen abhebt. Die Charaktere bleiben, abgesehen von wenigen Hauptfiguren, eher blass, was dem Ganzen allerdings keinen Abbruch tut. Was den "Blood & Gore"-Faktor betrifft, so macht auch dieser Roman keine Ausnahme. Auf über 400 Seiten watet der Leser auf den Spuren von Uriel Ventris wieder einmal knietief durch ein Meer von Blut. Graham McNeill schafft es erneut, den "Warhammer"-Kosmos lebendig werden zu lassen, man hat nicht selten das Gefühl, einen rasant geschnitten Blockbuster zu verfolgen. Kurzweiliger Lesespaß, bestens geeignet zum Abschalten.  



# # # Oliver Fleischer # # #



Publisher: Heyne Verlag





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