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Usagi Yojimbo 23

Jubel, Trubel, Heiterkeit einerseits und ausgehauchte Leben andererseits – auch dieser Band zieht wieder alle Register in puncto Lesevergnügen.

Usagi Yojimbo 2340 Jahre nach dem Debüt präsentiert sich Usagi Yojimbo immer noch so unermüdlich wie einst seine Artgenossen in der Duracell-Werbung und hat in dieser Zeit, wie es sich für einen herumwandernden Ronin gebührt, mehrere US-Verlage durchlaufen, um 2023 im Rahmen des Fünfteilers "Usagi Yojimbo: Ice and Snow" zu Dark Horse zurückzukehren. Besagte Miniserie trug die fortlaufende Nummerierung 270-274, was bedeutet, dass noch ein ganzer Berg an deutschsprachigen Erstveröffentlichungen auf uns wartet, sofern die Götter und allen voran die hiesige Leserschaft der nicht minder fantastischen Arbeit des Teams um Josua "Josch" Dantes wohlgesonnen sind.


Ein erster Meilenstein beim alten und neuen Publisher wurde mit "Usagi Yojimbo" 100 (Coverdatum Januar 2007) erreicht, das den vorliegenden Band beschließt und unter Beteiligung nicht minder ikonischer Kreativkräfte wie Frank Miller, Jeff Smith, Guy Davis, Sergio Aragonés oder Mark Evanier eine spaßige Hommage an Stan Sakai und seine Schöpfung liefert (viele Hintergründe liefert Übersetzer/Wissensguru Jens R. Nielsen im Anhang, lediglich die Anspielung auf Captain Carrot von DC lässt er außen vor). Zuvor werden die Ausgaben 94-99 sowie 101 und 102 geboten, in denen es für unseren herrenlosen Samurai eher weniger zu feiern, sondern sehr oft die Schwerter zu zücken gilt. Unter den bekannten Gesichtern, die diesmal auftauchen, ist mit Jei, der selbsternannten Klinge der Götter, auch eines, auf das nicht nur Gen gern verzichten könnte.


Während ihn sein alter Kopfgeldjäger-Kumpel allenfalls ums (lange) Ohr hauen würde, heftet sich ein Verfolger an Usagis Fersen, der dessen neueste Bekanntschaft für seine Zwecke ausnutzt: Um der Perspektivlosigkeit ihres Heimatdorfs zu entkommen, hat sich Mayumi dem Wanderer angeschlossen und Gefühle für ihn entwickelt. Wie Stan Sakai auf gewohnt meisterhafte Weise zeigt, ist der Weg der Kriegers aber ein gefährlicher und manche Emotion eine verhängnisvolle Bürde. "Die Brücke der Tränen" beweist eindrucksvoll, welch unglaubliche Bandbreite von zart bis hart, von Triumph bis Tragik und von Liebe zu Hass "Usagi Yojimbo" unter einen (Stroh-)Hut zu bringen vermag.


 
# # # Andreas Grabenschweiger # # #



Publisher: Dantes Verlag


 

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artikel closer s144 rc44© SLAM Media

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