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V/A - Out Of The Dark - 20 Years Nuclear Blast Part 2

Nuclear Blast/Warner

V/A out of the dark - 20 years nuclear blast part 2 (c) Nuclear Blast/Warner / Zum Vergrößern auf das Bild klickenWie man dem Interview mit Peter Wichers (ex-SOILWORK) an anderer Stelle in diesem Heft entnehmen kann, ist dieses Album keinesfalls als Selbstverwirklichungs-Trip zu verstehen. Vielmehr hat der talentierte Gitarrist und Songwriter hier versucht, für zehn unterschiedliche Sänger jeweils einen passenden Song zu schreiben – wie es ja auch bereits Victor Smolski (RAGE) im Frühjahr 2007 mit „Into The Light“ gemacht hat. Und dieser Herausforderung meisterlich gerecht zu werden ist dem guten Herrn zweifelsohne gelungen. Wichers hat mittlerweile unbestritten seine eigene Songwriting-Handschrift, aber die zehn Tracks klingen dennoch relativ abwechslungsreich, und fast möchte man meinen, hier hätten zehn verschiedene Bands ihre eigenen Songs verewigt. Dass Wichers-Songs ziemlich oft auch Ohrwürmer sind, beweisen beispielsweise die harten, aber herzlichen Tracks „Dysfunctional Hours“ (mit Ander Friden von IN FLAMES) und „Schizo“ (mit einem wunderbar schreifreudigen Peter Tägtgren von HYPOCRISY), das powermetallige „The Overshadowing“ (mit SCAR SYMMETRY-Sänger Christian Älvestam) und der New-Metal-Feger „The Gilded Dagger“ (mit dem SONIC SYNDICATE-Gesangsduo Richard und Roland). Und obwohl das gesamte Album einen gleichbleibend hohen Standard nahezu spielend halten kann, sind es besonders zwei Tracks, die hier die erhöhte Aufmerksamkeit des Hörers verdienen: da wäre zum Ersten das von ex-ANTHRAX-Vokalgott John Bush gesungene, eher straight und rockig ausgefallene „Paper Trail“, und zum Zweiten der klassische Thrash-Frontalangriff „My Name Is Fate“ mit DEATH ANGEL-Dreadlocke Mark Osegueda am Brüllofon. Diese beiden Tracks untermauern die unbestrittene Fähigkeit von Wichers, je nach Bedarf auch mal amerikanisch klingende Songs schreiben zu können. Fast schon außer Konkurrenz ist das von ex-Bandmate Björn Strid eingeplärrte und dadurch auch ein wenig an SOILWORK erinnernde „The Dawn Of All“. Gemeinsam mit dem eher am Melodic-Metal orientierten „Into The Light“ kann man „Out Of The Dark“ getrost als passendes und verdientes Geburtstagsgeschenk von NUCLEAR BLAST an sich selbst bezeichnen. Dass beide Alben das Prädikat „hörenswert“ verdienen, brauche ich da nicht weiter erwähnen. Anzumerken wäre jedoch die Special Edition mit einer 10-Track-Bonus-CD, die unter anderem die Nuclear Blast-Acts MESHUGGAH, EXODUS oder IMMORTAL featured.
www.nuclearblast.de
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